• 2012
  • 17.08.
  • 2012.17.08.

Der Sack ist zu

Zwei Tage noch, sagt Pflanzenbauchef Dirk Grigutsch, dann ist die Getreide- und Rapsernte abgeschlossen. Deutlich früher als im vorigen Jahr, wo erst am 2. September der Hammer fiel. Das Wetter stimmte, die Schlagkraft der drei Mähdrescher erwies sich für die 1 300 ha als ausreichend. Die Ergebnisse stellen die Ernstrodaer  zufrieden. Laut Grigutsch liegen die Erträge knapp über dem Durschnitt der letzten Jahre: „Verglichen mit dem Vorjahr sind sie pauschal 20 Prozent höher.“

 

Für die Lage am Rand des Thüringer Waldes, wo die Bodenqualität auch schon mal die Marke von 20 Punkten streift, bedeutet das: durchschnittlich 63 dt/ha Wintergerste, 65 dt/ha Winterweizen, 34 dt/ha Winterraps und, Achtung!, 63 dt/ha Sommergerste. Letztere wird nach den ersten Proben die gewünschte Brauqualität erreichen. Das ist auch gut so, denn ein großer Teil ist für das Erfurter Malzwerk bestimmt. Auch beim Weizen stimmt die Qualität, insbesondere der Rohproteingehalt, gleichwohl je nach Schlag und Messverfahren Schwankungen auftreten, sagt Dirk Grigutsch.

 

Vorkontrakte hatte die TZG keine abgeschlossen. Die komplette Ernte ist eingelagert, der Verkauf hat aber jetzt schon begonnen. Und die Preise? „Die passen schon“, freut sich Grigutsch. Bis das komplette Stroh geborgen ist, wird noch eine Woche vergehen. Am Montag, so plant der Pflanzenbauchef, kann der erste Raps gedrillt werden.

 

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