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  • 02.05.
  • 2014.02.05.

Bewegung auf dem Grünland

© Frank Hartmann

Die ersten Herden der TZG sind in der Sommerfrische.

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Während die Ernstrodaer Mutterkühe ihre Weidegründe längst in Besitz genommen haben, hat das Team um Barbara Dierchen mit dem Austrieb der Jungrinder noch alle Hände voll zu tun.  Rund 1.300 Tiere, verteilt auf zehn große Herden, ziehen so in die Sommerfrische. Dazu kommen noch etliche kleine Gruppen Tiere auf diverse Waldweiden. Dienstag wanderte eine Herde ins fünf Kilometer entfernte Finsterbergen. „Weil auf der Strecke Straßenbaumaßnahmen angekündigt waren, mussten wir uns beeilen“, berichtet Barbara Dierchen, die die Tierproduktion der TZG leitet. Die Rinder der beiden anderen Gruppen wurden gefahren. So geht es jetzt werktäglich weiter. 100 bis 180 Jungrinder groß sind die Herden, von denen ein Teil bereits tragend ist. Vier Weidewarte kümmern sich um die Tiere, die gut drei Wochen vor dem Austrieb kein Kraftfutter mehr bekommen und so mit einer verhaltenen Fütterung auf die Weide vorbereitet werden.

Geschmeidiger Feldbau

„Geschmeidig“ beschreibt Pflanzenbauchef Dirk Grigutsch die Arbeit im Pflanzenbau. Der Mais war nach sieben Tagen im Boden. Am Mittwoch wurden noch mal 15 ha gelegt: „Hier hatte ich mich zuvor dafür entschieden, Winterweizen umzubrechen. Der hatte sich nicht besonders entwickelt. Und weil wir Futter gebrauchen können, wächst auf den 15 Hektar jetzt Mais.“ Der 2013 kurz vor der Aussaat abgebrochene Soja-Versuch, ist im laufenden Jahr angelegt. Mitte der Woche wurden auf 3,5 Hektar Sojabohnen gedrillt. Daneben gibt es wie in jedem Jahr einen kleinen Maissortenvergleich auf 1,5 Hektar.

Start der Futterernte

Für das Wochenende hat Dirk Grigutsch den Start des 1. Grünlandschnittes angesetzt. „Am Montag wollen wir mit dem Häckseln beginnen.“ Damit das Team ohne Verzögerung ans Werk gehen kann, gab es am 2. Mai keinen „Brückentag“. Für die Leute auf dem Silo und dem Feld samt Abfahrern sollte es eine Einweisung geben, damit die Abläufe stimmen, Fehler vermieden und letztlich Futter in guter Qualität erzeugt werden kann. „Daneben soll die Technik noch einmal gecheckt werden, damit wir nicht Montagfrüh anfangen, ein Anhängerkabel oder einen Bremsschuh zu suchen.“

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