• 2012
  • 06.04.
  • 2012.06.04.

Arbeiten wenn andere feiern

Das habe sie gewusst, sagt Bianca, als sie sich für den Beruf der Landwirtin entschied: An Feiertagen wie Ostern zu arbeiten, gehört eben dazu. Und daher vermiese ihr das auch nicht die Laune. Im Gegenteil: Im Kälberstall zu arbeiten, sei Spitze, sagt die 17-Jährige, die im letzten Sommer ihre Ausbildung in Ernstroda begann. Und so wird Bianca auch am Karfreitag oder Ostersonntag am frühen Morgen zuerst die Kälber in den Iglus versorgen und sich im Laufe des Vormittags den Kühen im Reprostall mit zuwenden.

Im zurückliegenden halben Jahr waren der Jungrinder-, Milchkuh und eben der Kälberstall die Stationen der Ausbildung. Ihren Traktorschein hat sie noch nicht in der Tasche, aber die praktische Prüfung steht kurz bevor. Und auf das Schlepperfahren freut sich Bianca. Das Interesse an Landtechnik war ja auch ein Grund dafür, die Ausbildung zur Land- und nicht zur Tierwirtin zu machen. Auch wenn sie eigentlich Pferdewirtin werden wollte. „Eine Freundin erzählte mir mal vom guten Klima bei der TZG. Daraufhin habe ich hier ein Schülerpraktikum gemacht und gemerkt, dass es genau das Richtige für mich ist.“ Zumal die Möglichkeit bestand, die dreijährige Lehrzeit mit dem Fachabitur zu verbinden. Denn studieren wolle sie in jedem Fall. Was und wo sei jedoch noch völlig offen.

 

 

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