• 2018
  • 23.05.
  • 2018.23.05.

Optimaler Zeitpunkt für den ersten Schnitt

© Wolfgang Herklotz

Mitte Mai begann auf den Flächen rund um Mittenwalde die Grünlandernte.

„Ein optimaler Zeitpunkt“, schätzt Vorstand Heiko Weiss ein. Die warme Witterung der letzten Tage hatte den Wiesen, die der Betrieb auf rund 250 ha bewirtschaftet und auf denen das Weidel- und das Knaulgras zu den Hauptbestandsbildnern gehören, einen ordentlichen Wachstumsschub gegeben. Um den richtigen Schnittzeitpunkt zu erwischen, hatten die Landwirte aus Mittenwalde frühzeitig Proben an das Labor im sächsischen Lichtenwalde geschickt, das den Rohfasergehalt der Gräser ermittelte.

Kleiner Zuschlag

„Diese Werte sind wichtig, können aber nicht die regelmäßige Vor-Ort-Kontrolle des Grünlands ersetzen. Wir müssen uns immer selber davon überzeugen, wie sich die Bestände entwickelt haben und ob die Rispe schon zu sehen ist“, erklärt Weiss. Einen Tag nach dem Start der Mähtechnik begann dann das Häckseln und Silieren des Grundfutters für die Milchkühe des Betriebes. Die zwischenzeitlichen Niederschläge sorgten nur für eine kurze Unterbrechung und waren nach der längeren Trockenphase durchaus willkommen, versichert Heiko Weiss. „Ich bin zuversichtlich, dass wir den ersten Schnitt zügig, also innerhalb einer Woche, und in guter Qualität ins Silo bringen.“

Eigene Technik

Der Betrieb verfügt über eigene leistungsfähige Technik, um die Ernte vom Grünland rasch einzubringen und kann dies bei Bedarf als Dienstleistung auch anderen anbieten. In diesem Jahr stehen die Chancen gut, durch einen frühen Schnittzeitpunkt viel Energie in die Silage zu bringen und weitere zwei bis drei Schnitte entsprechender Güte zu bergen, betont Weiss. In den nächsten Tagen stehen das Drillen von Serradella auf rund 40 ha und das abschließende Maislegen auf insgesamt 25 ha an. Obwohl die Saatkartoffeln auf rund 230 ha längst im Boden sind, ist noch ein kleiner Zuschlag geplant, verrät Weiss. „Wir haben etwas Saatgut übrig behalten, bedingt durch die unterschiedliche Größe der Saatknollen. So können wir bei den Stärkekartoffeln noch einmal um zehn Hektar aufstocken.“

comments powered by Disqus

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr