• 2018
  • 16.03.
  • 2018.16.03.

Bodenvorbereitung: Düngen, pflügen und scheiben

Besprechungsrunde auf dem Feld Foto: Wolfgang Herklotz

Kurzer Austausch zwischen Heiko Weiß, Mario Eichelberg und Uwe Bergemann (v. l.), bevor der nächste Dünger ausgebracht wird.

Zielgerichtet steuern Mario Eichelberg und Uwe Bergemann jene Schläge bei Groß Kienitz an, wo die erste Grunddüngergabe ausgebracht werden kann. Zu versorgen sind der Raps auf insgesamt 500 ha, anschließend Winterweizen, -gerste und -roggen auf 1.700 ha. In entgegengesetzter Richtung, südlich von Mittenwalde, verteilt André Mihatsch Rinderdung auf einer Fläche von rund  38 ha, wo Mais gelegt werden soll.

Vorstand Heiko Weiß überzeugt sich vom zügigen Ablauf der Arbeiten. „Wenn nichts dazwischen kommt, können wir morgen damit beginnen, den Boden für die Sommerungen vorzubereiten“, erklärt er. Pflug und Scheibenegge sollen zum Einsatz kommen, um vor allem das Saatbett für Hafer und Lupine zu bereiten. Sollte es zu größeren Niederschlägen kommen, müsste das verschoben werden, doch das wäre nicht weiter dramatisch, findet Weiß.

 „Wir liegen noch gut im Zeitplan. Vor einem Jahr hatten wir zwar gut zehn Tage mit dem Düngerstreuen und der Bodenbearbeitung beginnen können, doch das will nichts besagen.“ Viel wichtiger sei, dass die Winterkulturen den jüngsten Minusgraden erfolgreich trotzen konnten. Ob das dem Raps gelungen ist, wird sich freilich erst in wenigen Tagen zeigen. Die Ölfrucht reagiert empfindlich auf Kahlfröste, und leider hatte in diesem Jahr eine schützende Schneedecke wieder gefehlt. Für eine fundierte Einschätzung ist es jedoch noch zu früh. Zwar hat auch die so gut aufgelaufene Gerste in den Frostnächten einen Dämpfer bekommen. Davor zeigte sie sich in sattem Grün, nun hat sie sich leicht verfärbt. „Doch die erholt sich wieder“, gibt sich Heiko Weiß zuversichtlich.

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