• 2014
  • 03.06.
  • 2014.03.06.

…und zum Dritten!

© Kartsen Bär

Lämmerauktion: Über die Hälfte der angebotenen Tiere konnten Auktionator Hanno Franke und Bereichsleiterin Birgit Bergel (l.) „unter den Hammer“ bringen.

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Am Anfang überwogen noch die Zweifel. „Im Vorfeld hatten sich etliche Interessierte bei uns gemeldet, deshalb hatten wir eigentlich mit mehr Zuspruch gerechnet“, sagte Birgit Bergel, Bereichsleiterin Schafe und Schweine im LVG, noch kurz vor Beginn der Versteigerung. Doch wenig später schon zeigte sich: So überschaubar die Zahl an Kaufinteressenten auch war – umsonst hergekommen sein wollte keiner.

Wieder großes Interesse an Nolanas

Was vor allem auf das Interesse an Lämmern des Kreuzungsexperiments Nolana zurückzuführen ist. Von ihnen hatte das LVG 25 Tiere für die Versteigerung bereitgestellt – und immerhin 18 Stück wechselten ihren Besitzer. Um zwei Lämmer entspann sich sogar ein echter Bieter-Wettkampf, der den Preis in unvermutete Höhen trieb: Erst bei 365 bzw. bei 335 Euro konnte Auktionsleiter Hanno Franke, Zuchtleiter des Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes, den Hammer fallen lassen. Ihrem Gewicht entsprechend, waren die beiden Tiere mit 123 Euro bzw. 110  Euro Einstiegspreis zur Versteigerung in den Ring geführt worden - als Grundpreis hatte das LVG 3 Euro/kg Lebendgewicht angesetzt. Vor allem die bei beiden Nolana-Lämmern deutlich ausgeprägte Eigenschaft, die Wolle von selbst zu verlieren,  schien sie für die Bieter interessant gemacht zu haben.  

Höherer Durchschnittspreis als im Vorjahr

Weniger großes Interesse bestand an den sechs Lämmern der Rasse Schwarzköpfiges Fleischschaf, von denen nur eines verkauft wurde. Immerhin vier von neun Lämmern der Rasse Merinofleischschaf wechselten den Besitzer, dies allerdings ebenfalls nur zum jeweiligen Einstiegsgebot.

Im Durchschnitt ließen sich die Käufer ein Lamm 125,65 Euro (netto) kosten. Das entspricht einem Preis von 3,75 Euro je kg Lebendgewicht. Im Vorjahr waren bei der Köllitscher Lämmerbörse 3,32 Euro/kg gezahlt worden.

Karsten Bär

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