• 2012
  • 27.10.
  • 2012.27.10.

Spaß an der Arbeit mit Tieren

Ihre Lehre hat sie Ende Juli erfolgreich abgeschlossen, seither arbeitet Johanna Bier als ausgebildete Tierwirtin in ihrem Lehrbetrieb, dem Lehr- und Versuchsgut Köllitsch. Mit Tieren zu arbeiten – das ist Johannas Welt. „Ich wollte immer beruflich etwas mit Tieren zu tun haben“, erzählt die 22-Jährige. Im Internet recherchierte sie, auf welche Berufe das zutrifft, und stieß dabei auf das Berufsbild des Tierwirts. Familiär hat die junge Frau aus der Gegend um Bitterfeld wenig mit Landwirtschaft zu tun – nur der Opa, der noch auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufwuchs, hält Hühner und Kaninchen. „Er hat sich auch sehr über meine Berufswahl gefreut und mich am meisten darin bestärkt“, erzählt Johanna. Ihren künftigen Ausbildungsbetrieb fand die junge Frau ebenfalls übers Internet. Auf die Ausschreibung eines Ausbildungsplatzes als Tierwirtin im LVG bewarb sie sich erfolgreich – und bereut es nicht,  in Köllitsch ihre Ausbildung absolviert zu haben. „Ein guter Ausbildungsbetrieb“, sagt sie. „Ich bin sehr froh darüber, hier gelernt zu haben.“

Mit Schafen, Rindern und Schweinen hatte Johanna Bier während ihrer Lehrzeit zu tun. Die Frage, welche Nutztierart ihr dabei am besten gefiel, beantwortet sie sofort: „Schweine“, sagt sie ohne lange zu überlegen. „Ich hätte am Anfang der Lehre nicht gedacht, dass die Arbeit mit Schweinen so viel Spaß macht.“ Am liebsten sind ihr dabei die im dreiwöchigen Rhythmus stattfindenden Abferkeltermine – und das Sauenwaschen. „Das macht richtig Spaß, wenn man sieht, wie sich die Tiere freuen, geschrubbt zu werden.“ Derzeit arbeitet Johanna im Schweinebereich des LVG, ab Januar dann wird sie zu den Rindern wechseln. „Auch darauf freue ich mich schon“, vdrsichert sie. „Es ist schön, wenn man immer wieder Abwechslung hat.“

Für ein Jahr lang ist die Tierwirtin nach Abschluss ihrer Ausbildung im LVG eingestellt worden. Und sie hat auch schon Pläne, wie es danach weitergeht: Entweder schwenkt sie beruflich auf Zoo-Tierpfleger um, und verwirklicht damit einen alten Berufswunsch, oder sie bildet sich zum Meister fort. „Ich bin noch nicht ganz sicher, aber tendiere eher zur Meisterprüfung“, blickt sie in die Zukunft.

 

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