• 2015
  • 27.03.
  • 2015.27.03.

Schon im Freien

© Karsten Bär

Seit Anfang der Woche sind die Fleischrinder im Freien: Das Fleckvieh steht auf den Weiden am Elbufer bei Köllitsch.

Bildergalerie: Schon im Freien

So zeitig wie noch nie haben die Köllitscher Fleischrinder in diesem Jahr ihr Winterquartier  verlassen. Bereits Anfang der Woche wurden die rund 100 Tiere der Rassen Angus, Fleckvieh Fleisch und Limousin auf ihre Weiden gebracht. Hintergrund für den frühen Start der Weidesaison, der drei bis vier Wochen eher als sonst üblich erfolgte, ist ein Versuch des Betriebes. Getestet werden soll, inwiefern sich eine konsequente Kurzrasenweide unter den gegebenen örtlichen Bedingungen als praktikabel erweist. „Das bedingt, dass die Rinder früh aufs Grünland müssen“, erklärt Betriebsleiter Ondrej Kunze. Denn bestimmte Unkräuter würden von den Rindern noch abgefressen, solange die Pflanzen jung sind. Auch wenn die Tiere bereits grasen, wird derzeit allerdings noch etwas zugefüttert.

Im Herbst wird neu eingestallt

Neues ist auch im Schweinehaltungsbereich des LVG in Vorbereitung. Der Betrieb plant, in diesem Jahr die Genetik zu wechseln und hat dieser Tage mit einem potenziellen Anlieferer Gespräche geführt. Im Sommer soll der gesamte Bestand – derzeit sind es ca. 130 Sauen  mit Nachzucht – komplett abgebaut sein. Dann werden die Anlage repariert und kleinere Umbauten vorgenommen. Nach einer vollständigen Desinfektion wird dann im Herbst neu belegt. „Wir erhoffen uns von dem Wechsel eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit auch der Produktionskennzahlen“, so der Betriebsleiter.

Endlich etwas Regen

Im Feldbau läuft es derweil seit einiger Zeit wieder rund: Die Frühjahrbestellung ist für einige Kulturen bereits abgeschlossen, Sommergerste (8,9 ha), Hafer (36,6 ha) und Erbsen (13,5 ha) sind gesät. Die Aussaat von Zuckerrüben und Mais ist derzeit in Vorbereitung, auch Gülle wird ausgebracht. Auf dem Grünland sind Pflegearbeiten durchgeführt worden, es wurde gestriegelt und geschleppt. Gut ins Frühjahr gekommen sind die Winterkulturen. „Allerdings war es die letzte Zeit sehr trocken“, sagt Ondrej Kunze. Etwas Linderung brachte der Regen am Donnerstag.

 

 

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