• 2014
  • 05.08.
  • 2014.05.08.

Schnellstart für den neuen Feldbauleiter

© Karsten Bär

Henning Stahl ist seit einigen Wochen neuer Feldbauleiter im LVG Köllitsch.

Die Köllitscher Feldflur ist für Henning Stahl kein unbekanntes Terrain. Lange Jahre hat der gelernte Landwirt und diplomierte Pflanzenbauer im Referat Pflanzenbau des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) die wissenschaftliche Begleitung der sächsischen Agrar-Umwelt-Maßnahmen koordiniert und  u.a. auch die Konzeption und Umsetzung  von Maßnahmen zum europäischen Vogelschutz  im LVG betreut. Doch auch wenn ihm die örtlichen Bedingungen schon etwas vertraut seien, bedürfe es einiger Zeit, sich in die neue Aufgabe als Feldbauleiter einzufinden, wie er erklärt: „Gerade in einem so komplexen Betrieb wie dem LVG Köllitsch.“ Betriebsroutinen und ein gutes Dutzend Mitarbeiter mussten erst einmal kennengelernt werden – und das alles, während parallel Ernte und Strohbergung so reibungslos wie möglich laufen mussten. „Es hieß gleich von Beginn an: losschwimmen“, gibt Hennig Stahl zu verstehen. Ganz ohne Unterstützung blieb er dabei jedoch nicht. Seine Vorgängerin Heike Weiß ist für einige Übergangswochen noch mit vor Ort. Sie wird erst zum 1. November im LfULG eine neue Aufgabe übernehmen.

Die Getreide- und Rapsernte hat der neue Feldbauleiter nunmehr so gut wie abgeschlossen. „Alles planmäßig“, versichert er und lacht: „Wider Erwarten.“ Nur eine Regenphase habe den Betrieb zwischenzeitlich etwas aus dem Tritt gebracht. Doch das gehöre eben auch zur Praxis. „Mein Professor an der Uni Göttingen hat es immer so formuliert: Pflanzenbau heißt, täglich Entscheidungen unter unsicheren Bedingungen zu treffen.“ Und das bedeute auch, manchmal innerhalb einer Stunde alles umzuplanen. „Für mich ist das eine neue Herausforderung“, sagt der gebürtige Ostwestfale, der nach seinem Studium unter anderem einige Jahre in Ostafrika in der Entwicklungshilfe tätig war, bevor er im Jahr 1992 zur Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft kam und überwiegend angewandt wissenschaftliche Aufgaben wahrnahm.  „Wieder praxisorientierter zu arbeiten, ist daher eine neue Herausforderung“, betont Henning Stahl. „Als Ingenieur stelle  ich mich dieser interessanten und anspruchsvollen Aufgabe aber mit Zuversicht.“

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