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  • 01.10.
  • 2013.01.10.

Rübenroder, Pflug und Sichelmäher im Einsatz

Bildergalerie: Rübenroder, Pflug und Sichelmäher im Einsatz


Seit dem Wochenende fährt der Rübenroder, schon nächste Woche wird der Ertrag in die Zuckerfabrik im nahen Brottewitz gefahren. War das LVG Köllitsch im vergangenen Jahr einer der letzten Betriebe, die Zuckerrüben lieferten, ist man dieses Jahr gleich zu Beginn der neuen Kampagne dran. Bis heute, so Betriebsleiter Ondrej Kunze, wird das beauftragte Lohnunternehmen die rund 36 ha Rübenfläche komplett gerodet haben. Zum Ertrag sei noch nicht viel zu sagen. Nur so viel: Die Rüben sind sehr klein. „Andere Betriebe haben ähnliche Erfahrungen gemacht“, weiß er. Die Wachstumsbedingungen waren in diesem Jahr nicht optimal. Das kalte, feuchte Frühjahr und die Hitzeperioden im Sommer zeigten ihre Spuren.

Auch Sortendemo für Wintergerste

Abgeschlossen ist seit voriger Woche die Aussaat der Wintergerste. Auf insgesamt 93 ha wurden drei Schläge bestellt. Das Drillen schloss sich direkt an das Gülleausbringen und Pflügen der Flächen an. „Wir haben das alles in einem Schritt durchgeführt“, betont der Betriebsleiter. „Aus Sicht der Düngeverordnung war das optimal.“ Auch eine Sortendemonstration mit acht verschiedenen Wintergerstensorten hat das LVG wieder angelegt. Ausgesät wurden hierfür die Sorten Lomarit, KWS Tenor, Antonello, Souleyka, Metaxa, Highlight, Naomie und Laverda, denen jeweils zwischen vier und sechs Hektar zur Verfügung stehen. Ziel sei es, Praktikern aus der Region zu zeigen, wie welche Sorte unter den hiesigen Bedingungen im Feld steht. „Das wird von den Betrieben auch immer gut nachgefragt“, so Ondrej Kunze.

 

Keine Chance dem Zünsler

Gesät wird in dieser Woche noch die Triticale, die auf 10 ha pfluglos bearbeiteter Fläche wachsen soll. Das Grünland, das derzeit großflächig von Mutterkühen und Schafen beweidet wird, soll durch Nachmähen auf den Winter vorbereitet werden. Auch über die abgeernteten 80 ha Maisanbaufläche wird dieser Tage der Sichelmäher fahren. Die Stoppeln sollen so kurz wie möglich sein bevor die Flächen gepflügt werden, um dem Maiszünsler keine Überwinterungsquartiere zu bieten.

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