• 2012
  • 07.04.
  • 2012.07.04.

Osterferkel im Lehr- und Versuchsgut

Ostern gibt es in Köllitsch jede Menge neuer Ferkel: Dem Drei-Wochen-Rhythmus entsprechend hat eine der sieben Sauengruppen des LVG  am Gründonnerstag im LVG Köllitsch abgeferkelt. Zwei Mitarbeiter und eine Auszubildende überwachen die Geburten und betreuen von 6 bis 21 Uhr die Tiere. Überdies wird jedes einzelne neugeborene Ferkel zu Forschungszwecken gewogen.

Die Sauenanlage des LVG verfügt über 140 Plätze.  Mit F1-Hybrid-Sauen produziert der Betrieb ausschließlich Ferkel für die Mast. Als Vatertiere kommen Eber der Rasse Pietrain zum Ansatz, versuchsweise auch der Rasse Duroc. Verwendet wird mitteldeutsche Genetik, die, wie Birgit Bergel, Bereichsleiterin Schafe und Schweine im LVG, sagt, sich durch besondere Umgänglichkeit und eine lange Nutzungsdauer auszeichnet. Mit 24 abgesetzten Ferkeln pro Sau und Jahr liegt das LVG im sächsischen Durchschnitt. „Für uns steht im Vordergrund, dass die Sauen langlebig und gesund sind“, sagt Birgit Bergel. Die durchschnittliche Nutzungsdauer der Sauen beträgt etwa 2,5 Nutzungsjahre, was fast sechs Würfen entspricht. Die Remontierungsrate liegt bei 38 %.  Gehalten werden die Sauen in Gruppen – und dies bereits seit dem Jahr 2000, als der neue Stall in Köllitsch in Betrieb genommen wurde. Pflicht wird die Gruppenhaltung erst 2014, doch schon beim Stallneubau habe man vorausschauend geplant. „Das war uns wichtig“, betont die Bereichsleiterin. Schließlich wolle man die Tiere unter den besten Bedingungen halten.

Die neugeborenen Ferkel werden nun die nächsten vier Wochen bei den Muttertieren verbringen, bevor sie zum einen Teil verkauft, zum anderen Teil zur weiteren Aufzucht ins Flatdeck gehen.

 

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