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  • 05.03.
  • 2013.05.03.

Nisthilfe für Adebar

Beim Tag der offenen Tür im vergangenen Jahr war es ihm aufgefallen: „In Köllitsch sieht alles bestens aus – nur ein Storch fehlt“, erzählt Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins Dübener Heide e.V. Denn die Nisthilfe, die im Tierhaltungsbereich auf einem Betonmast schon vor längerer Zeit installiert worden war, hat bisher kein Storchenpaar auf Dauer anlocken können. „Kurz vor dem Tag der offenen Tür im letzten Jahr saß mal ein Storch auf dem Nest – leider blieb nicht lange“, bedauert LVG-Leiter Ondrej Kunze. „Wir haben ein betriebliches Vogelschutzkonzept und in der Fläche sind wir damit auch sehr erfolgreich.“ Ein Storch auf dem Betriebsgelände – das wäre das i-Tüpfelchen.

Axel Mitzka will dem Lehr- und Versuchsgut dabei helfen. Der Naturschützer hat schon etliche Male erfolgreich Horste für Störche vorbereitet. Die Nähe des Menschen stört den Storch nicht. Wichtig ist freier Anflug und Sicht nach unten. „Das Nest sollte so aussehen, als ob es schon jahrelang genutzt wurde“, erklärt Axel Mitzka. „Das können wir imitieren: Mit einem dicken Knüppelgeflecht und Rasenplatten wird das Nest gebaut. Weiße Kalkfarbe gibt dem Horst den Anschein, „beschmelzt“ zu sein – so heißt es fachmännisch, wenn die unausweichlichen Hinterlassenschaften der Störche beschrieben werden.

Bis Ende März will Axel Mitzka den Köllitscher Horst für die Ankunft der Störche vorbereitet habe. Dann heißt es abwarten. „Die Umgebung passt jedenfalls“, meint der Naturschützer mit Blick auf die Umwelt rund um das Lehr- und Versuchsgut.

 

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