• 2013
  • 07.12.
  • 2013.07.12.

Neuer Futtermischwagen wird angeschafft

Soll ersetzt werden: der alte Futtermischwagen..

Der alte Futtermischwagen vom Typ "Siloking" soll durch eine selbstfahrende Maschine ersetzt werden.

Der alte „Siloking“ ist in die Jahre gekommen. Sechs, sieben Jahre alt, funktioniert der gezogene Futtermischwagen nicht mehr so, wie man es von ihm erwartet. Ersatz muss her.

 

Selbstfahrer statt gezogenem Wagen

Der Neue soll einiges können. „Es soll ein kompakter Selbstfahrer sein“, nennt Rüdiger Naumann, Bereichsleiter Rinder im LVG Köllitsch, das erste Kriterium. Bisher haben Mitarbeiter aus dem Bereich Feldbau das Befüllen des alten Futtermischwagens übernommen. „Da sind täglich zwei Mann mit Traktor, Hänger und Weidemann mit beschäftigt“, schildert Rüdiger Naumann. Mit einem Kompaktfahrzeug sollen die Mitarbeiter aus dem Tierhaltungsbereich das künftig selbst erledigen und sich die Komponenten, die für die Rationen benötigt werden, aus dem Silo holen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Die strukturschonende Entnahme des Grobfutters und eine hohe Entnahmeleistung. Zugleich soll der Futtermischwagen eine Schnittstelle zum Herde-Programm aufweisen, eine Rückfahr- und eine Behälterkamera besitzen. Letztere ist insbesondere für die überbetriebliche Ausbildung gedacht. „Die Azubis sollen sehen können, was im Wagen vor sich geht“, so der Bereichsleiter. Da die Silos zum Teil ein gutes Stück entfernt vom Tierhaltungsbereich gelegen sind, muss das neue Arbeitsgerät für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sein.

Nicht zuletzt müssen Höhe und Achsbreite des neuen Futtermischwagens den Gegebenheiten in den Köllitscher Ställen entsprechen. Zwar ist der Bau eines neuen Milchviehstalls geplant. „Aber bis dahin müssen wir noch die Altställe bewirtschaften können“, betont Naumann. Höher als 2,65 m und breiter als 2,30 m darf der neue Futtermischwagen deshalb nicht sein.

 

Erste Maschine getestet

Auf die sehr detaillierte Ausschreibung, an deren Erstellung auch die Mitarbeiter des in Köllitsch ansässigen Referates Tierhaltung, Fütterung des Landesamtes beteiligt waren, hatten sich vier Anbieter beworben. Zwei Maschinen blieben in der engeren Auswahl. Eine davon, ein Futtermischwagen des Herstellers BVL ist bereits vergangene Woche vor Ort getestet worden, um einerseits die technische Leistungsfähigkeit zu bewerten und andererseits auch zu sehen, ob er zu den Gegebenheiten im Betrieb passt. „Die Maschine hat einen guten Eindruck gemacht“, befindet Naumann. „Das Futter wurde strukturschonend aus dem Silo entnommen, das Handling war in Ordnung.“ Begleitet wurde der Test von den Futterexperten des Landesamtes, die vor und nach Entnahme des Futters Proben nahmen und diese genau analysieren.

Ein Futtermischwagen des Herstellers Strautmann sollte eigentlich vergangenen Montag getestet werden. Allerdings musste der Anbieter den Termin absagen, weil die Vorführmaschine zwischenzeitlich verkauft worden war. „Der Händler bemüht sich, in den kommenden Tagen für Ersatz zu sorgen“, sagt Rüdiger Naumann. Das ist auch nötig: Denn möglichst noch in diesem Jahr soll eine Kaufentscheidung fallen.

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