• 2013
  • 26.01.
  • 2013.26.01.

Mit einem Titel aus Berlin zurück

Der Weg nach Berlin hat sich gelohnt: Bei Schnee und Eis waren am frühen Montagmorgen Michael Kuhn und Tierwirt-Azubi Felix Tillig mit fünf Angusfärsen von Köllitsch aus zur Grünen Woche aufgebrochen. Bei der Bundesschau der Angus-Jungrinder am Dienstag räumten die Köllitscher dann richtig ab: in der Kategorie (15 bis 24 Monate) eine 1b-Platzierung, in Kategorie III (bis 12 Monate) zwei 1b-Platzierungen in – und den Bundessieg. In den Ring getreten war die rote Angusfärse mit der Herdbuchnummer  DE 14043 54857. Nach ihrem Triumph wurde die Namensgebung nachgeholt. In Anlehnung an ihren Vater Texas Red heißt sie nunmehr Texas Lady.

„Eine schöne Überraschung“, freut sich Beate Lux, Bereichsleiterin Rinder im LVG, die zur Schau ebenfalls anwesend war, über den Bundessieg. Hoffnungen hatten sich sie und ihr Stellvertreter Michael Kuhn durchaus gemacht. „Wir haben gute Tiere ausgesucht“, meint sie. „Aber man weiß nie, worauf der Richter besonderen Wert legt.“ Dass es am Ende Texas Lady war, die das Rennen machte, hätte sie allerdings vorher nicht erwartet.

Die Färse soll nun in den Bestand des LVG integriert werden. „Ich hoffe, sie bleibt uns lange erhalten“, sagt die Bereichsleiterin. Verkaufen wolle man Texas Lady jedenfalls nicht. Schließlich soll die Zuchtarbeit auf hohem Niveau weitergeführt werden. „Ich bin sicher, auch die Nachzucht einer Bundessiegerin verkauft sich gut“, ist sie überzeugt. „Und außerdem haben wir auch noch andere sehr gute Tiere im Bestand.“ Die Angusherde des LVG gilt als eine der besten Deutschlands.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Bundesschau für Angusjungrinder steht als nächstes die Zentrale Fleischrindkörung in Meißen auf dem Plan. Je ein Bulle der in Köllitsch gehaltenen Rassen Fleckvieh, Angus und Limousin sollen dort gekört werden und an der Auktion teilnehmen. Und im April wird das LVG an der Färsen-Eliteschau in Groß Kreutz teilnehmen.

 

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