• 2013
  • 09.10.
  • 2013.09.10.

Mit Bock und Zibbe nach Markkleeberg

Der Nolana-Bock wurde bereits im vergangenen Jahr gekört.

Der Nolana-Bock wurde bereits im vergangenen Jahr gekört.

Auch ein Nolana-Bock vom Vorjahr fährt mit zur Auktion.

Bildergalerie: Mit Bock und Zibbe nach Markkleeberg


„Die sind handzahm“, sagt Schäfer Eitel Weißer. „Die laufen nebenher wie ein Hund.“ Neugierig und ohne Scheu blicken die acht Böcke in die Kamera. Ihre tägliche Trainingseinheit haben sie heute schon hinter sich. Drei Wochen haben Eitel Weißer und sein junger Kollege Samuel Mieth die Tiere führig gemacht, sind täglich eine bis anderthalb Stunden mit den gezäumten Schafböcken gelaufen. Morgen ist erst einmal Pause. Und am Tag darauf wird es schon ernst.

Denn die acht jungen Böcke der Rasse Nolana wird das LVG Köllitsch am Freitag bei der Messe „Jagd und Angeln“ in Markkleeberg in den Ring schicken. Dort sollen sie durch den Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband gekört werden und anschließend an einer Auktion teilnehmen. Sie gehören zu den zehn Tieren, die bei der Bonitur Ende Mai unter den 55 männlichen Nolana-Lämmern dieses Jahres als Zuchttiere selektiert wurden. „Nolanas gelten als Zuchtexperiment und noch nicht als eigene anerkannte Rasse, deshalb nutzen wir gern diese Messe als Plattform, um die Tiere zu zeigen und zum Verkauf anzubieten“, erklärt  Birgit Bergel, Bereichsleiterin Schweine und Schafe im LVG. Mitgenommen werden außerdem zwei Nolana-Zibben. Unter den ebenfalls 55 weiblichen Nolana-Lämmern dieses Jahres waren 28 für die Weiterzucht selektiert worden. Das LVG hält allerdings nicht nur Nolanas: Schafe der Rassen Merino Fleisch und Schwarzköpfiges Fleischschaf gehören ebenfalls zum Bestand. Je drei Zibben dieser beiden Rassen werden am Freitag ebenfalls nach Markkleeberg fahren, sollen dort jedoch nicht verkauft, sondern nur ausgestellt werden.

 

Neben den acht Jungböcken, die das LVG kören lassen und verkaufen will,  wird ein weiterer, bereits gekörter Nolanabock aus dem Vorjahr auf der Auktion angeboten. Er steht, von den acht „Jungspunden“ separiert, in einem eigenen Gatter. „Damit es keine Rangeleien gibt“, erklärt Eitel Weißer. Auf Trainingsstunden mit diesem Bock haben er und sein Kollege im Vorfeld verzichtet.  „Mit dem mussten wir nicht mehr üben“, lacht der Schäfer. „Der wusste noch vom letzten Jahr wie das geht.“

comments powered by Disqus

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr