• 2013
  • 14.12.
  • 2013.14.12.

Milchleistung gesteigert

Mehr Leistung.

Im Durchschnitt konnte die Milchleistung je Kuh und Jahr wieder auf über 10.000 kg gesteigert werden.

Die durchschnittliche Jahresleistung pro Kuh und Jahr steigerte sich 2013 in Köllitsch um 485 kg auf 10.031 kg. Auch bei den Inhaltstoffen (4,2 % Fett und 3,57 % Eiweiß) gab es Zuwächse. „Darauf können wir stolz sein“, sagt Betriebsleiter Ondrej Kunze, deutet aber zugleich an, dass man sich auf dem Erreichten keinesfalls ausruhen will: „Bei bestimmten Parametern haben wir durchaus noch Luft nach oben.“ Das betrifft etwa den Besamungsindex und die Langlebigkeit der Tiere. Hinsichtlich der Nutzungsdauer sei zwar über die Jahre eine kontinuierliche Steigerung zu verzeichnen, so der Betriebsleiter. Der Wert könnte aber durchaus besser werden, auch wenn er dem Durchschnitt der nordsächsischen Betriebe entspricht. Bei anderen Parametern wiederum sei man Spitze. „Zum Beispiel bei der Zwischenkalbezeit, die mit 391 Tagen deutlich unter dem sächsischen Durchschnitt von 410 Tagen liegt“, hebt Ondrej Kunze hervor.

Aktuell eine 100.000-kg-Kuh

Insgesamt melkt der Betrieb 200 Kühe, davon 33 % in der ersten Laktation. Zur Anwendung kommen zwei Melksysteme: Der größte Teil der Tiere wird im Fischgrätenmelkstand, ein knappes Drittel vom Melkroboter gemolken. Mit Kuh Galante hat das LVG aktuell eine 100.000-kg-Kuh in seinem Bestand.

Eine hohe Milchleistung anzustreben, ist für das LVG Köllitsch als Lehr- und Demonstrationsbetrieb selbstverständlich. Dennoch haben Ondrej Kunze und Bereichsleiter Rüdiger Naumann auch andere Prioritäten - und wissen zudem um die Grenzen, die ihnen gesetzt sind. „Unser Anspruch ist es, unter dem besten Viertel aller sächsischen Betriebe zu sein“, betont Ondrej Kunze. „Ganz an die Spitze werden wir es aufgrund unserer Ausrichtung auf Ausbildung, Lehre und Forschung aber nicht schaffen.“

Mehr Milch aus Gras

Wichtigste Ziele für das kommende Jahr sind stattdessen die weitere Verbesserung der Herdengesundheit und eine weitere Vervollkommung bei der Nutzung des Automatischen Melksystems. Eine N-reduzierte Fütterung strebe man ebenso an, wie – unter dem Stichwort „Mehr Milch aus Gras“ - den stärkeren Einsatz von Gras als Futtermittel.

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