• 2014
  • 14.08.
  • 2014.14.08.

Luzerne wird siliert

© Karsten Bär

Seit Anfang der Woche wird der dritte Schnitt Luzerne siliert.

„Es ist ein gutes Futterjahr“, befindet LVG-Feldbauleiter Henning Stahl. „Die häufigen Niederschläge, die uns bei der Getreideernte etwas behindert haben, kommen dem Gras und der Luzerne zugute.“ Inzwischen wird der dritte Schnitt gemacht. „Wenn es weiterhin bei einer guten Wasserversorgung bleibt, werden wir in diesem Jahr  sicher noch einen vierten Schnitt Luzerne einbringen können“, hofft der Feldbauleiter.

Anfang der Woche hatte der Betrieb damit begonnen, Luzerne, die auf rund 20 ha wächst, zu silieren. „Die Luzerne blüht, das ist der optimale Zeitpunkt“, erklärt Henning Stahl. Bei 30 bis 35 % Trockenmasse wird die Luzerne nach dem Mähen und Anwelken in Rundballen gepresst und eingewickelt. Im Ballen beginnen dann unter Luftabschluss die mikrobiologischen Prozesse, die das Futter konservieren. Eingesetzt wird die Luzernesilage in Köllitsch für die Fütterung der Schafe, aber auch für das Milchvieh.

Nachdem auf zwei Schlägen, die nach ersten groben Schätzungen rund 115 dt/ha Grünmasse an Ertrag brachten, das Silieren inzwischen glücklich abgeschlossen ist, sind nun auch die letzten zehn Hektar dran. Der Ertrag von diesen Flächen soll in Schläuchen siliert werden. Ein wenig skeptisch blickte Henning Stahl heute Morgen allerdings gen Himmel, nachdem die vergangene Nacht ausgiebige Niederschläge mit sich gebracht hatte. „Es ist für heute und auch noch für morgen Vormittag stabiles Wetter angesagt. Wir hoffen, dass es dabei bleibt“, sagt er. Außer der Luzerne muss parallel auch noch Feldgras geerntet werden. 

Heute Vormittag wurde der zweite Teil der Luzerne in Angriff genommen
© Karsten Bär









Karsten Bär

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