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  • 2014.19.09.

Lehrer drücken Schulbank im LVG

© Karsten Bär

Praktische Übungen im Milchviehstall rundeten das Vortragsprogramm ab.

Erfahrungsaustausch ist die billigste Investition – das gilt auch für den Bildungsbereich. Diesen Erfahrungsaustausch zu befördern, ist eines der Ziele einer aller zwei Jahre stattfindenden Fortbildungsveranstaltung, an der Lehrer von landwirtschaftlichen Fachschulen aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Erstmals fand dieses Treffen nun in Sachsen statt – von Montag bis Mittwoch dieser Woche im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch.

22 Teilnehmer zählte die Veranstaltung in diesem Jahr. Ein überschaubarer Kreis – doch dies habe den Vorteil, „dass man untereinander besser ins Gespräch kommt“, wie Gastgeber LVG-Leiter Ondrej Kunze meint. Zwar steht die Vermittlung fachlicher Inhalte im Vordergrund, doch das gegenseitige Kennenlernen, das Netzwerk-Bilden und Austauschen unterschiedlicher Methoden für Unterricht und Wissensvermittlung sei ebenso beabsichtigt.

Gemeinsam mit den Fachreferenten des Landesamtes vor Ort in Köllitsch hatte das LVG ein Programm organisiert, das sich verschiedenen Aspekten der Rinderhaltung widmete: Themen wie Klauengesundheit, Geburt und Fruchtbarkeit, der Verfahrensvergleich automatischer und herkömmlicher Melksysteme, Stallklima und Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung wurden in Vorträgen behandelt und zum Teil in praktischer Anschauung im Betrieb vertieft.  Eine Exkursion in die 100er-Milchviehanlage in Trossin rundete die Vorträge und Übungen ab.

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