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  • 24.02.
  • 2015.24.02.

Lamm für Lamm

© Karsten Bär

Marken ins Ohr: Die Köllitscher Schäfer Samuel Mieth und Eitel Weißer beim Markieren eines wenige Tage alten Lammes.

Bildergalerie: Lamm für Lamm

Im Köllitscher Lammstall haben die Schäfer Samuel Mieth und Eitel Weißer derzeit alle Hände voll zu tun. Am 25. Januar kamen die ersten Lämmer zur Welt, seither geht es Schlag auf Schlag. Inzwischen haben um die 160 Muttern abgelammt, gut zwei Drittel des gesamten Bestandes. Bis Mitte März ist die erste Ablammrunde vorbei, nach etwa zehn Tagen Pause werden dann noch einige Kreuzungslämmer aus der zweiten Deckzeit im vergangenen Herbst erwartet. Dass die Ablammung zügig vorangeht, hat einerseits sein Gutes, meint Birgit Bergel, Bereichsleiterin Schafe und Schweine im LVG. Andererseits werde dadurch mitunter auch der Platz in den Stietzen knapp, in denen Muttern und Lämmer nach der Geburt einige Tage separiert werden, um eine feste Prägung zwischen ihnen zu ermöglichen. Aus diesem Grund mussten zusätzliche Stietze im Stall aufgebaut werden. Auffällig in diesem Jahr: Die Muttern haben viele Einlingsgeburten. „Die Erfahrung haben auch andere Betriebe gemacht“, weiß die Bereichsleiterin.

Mit einer großen Auswahl an Jungböcken aus dem Vorjahr ist das LVG bereits vor einigen Wochen zur zentralen Körung nach Oberholz gefahren. Von 17 Böcken – sieben der Rasse Merinofleischschaf (MFS) und zehn der Rasse Schwarzköpfiges Fleischschaf (SKF) – wurden zwölf gekört. Ganze vier der fünf gekörten MFS-Böcke wurden sogar als Eliteböcke bewertet und sollen Ende März bei der MFS-Elite in Kölsa aufgetrieben werden. Auf die am gleichen Ort stattfindende Mitteldeutsche Bockauktion wird das LVG auch fünf SKF-Böcke mitnehmen, die trotz guter Bewertungen nicht für die Bundeselite nominiert wurden. Zwei junge Vererber dieser Rasse liefen bereits auf der Thüringer Bockauktion in Weimar und wurden dort mit gutem Ergebnis versteigert.

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