• 2012
  • 02.06.
  • 2012.02.06.

Lämmerbonitur entschied über Mast oder Aufzucht

Die erste Leistungsprüfung ihres Lebens erlebten dieser Tage die Lämmer des Lehr- und Versuchsgutes Köllitsch. Mitarbeiter des LVG sowie des Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes begutachteten den Schafnachwuchs und entschieden über die Frage, ob die Tiere für die weitere Aufzucht eingesetzt werden oder in die Mast beziehungsweise den Verkauf gehen. Die Lämmerbonitur erfolgt üblicherweise im Alter von 90 bis 100 Tagen. Dabei wurden das Exterieur der Tiere begutachtet, per Ultraschall Muskeldurchmesser und Fettauflage bestimmt und - zumindest bei den Rassen Merino-Fleischschaf und Schwarzköpfiges Fleischschaf - die Wollqualität beurteilt. Bei den Nolanas - einer Rasse, die noch als Zuchtexperiment gilt und bei der die Tiere ihre Wolle von selbst verlieren - ist die Wollqualität verständlicherweise als Leistungsmerkmal uninteressant. Hinzu kam die Entnahme eine Gewebeprobe bei den zur Weiterzucht bestimmten Tieren zur Genotypisierung auf Scrapie.  

Ein Teil der Lämmer, die nicht der weiteren züchterischen Arbeit im LVG Köllitsch zur Verfügung stehen sollen, kann von interessierten Haltern erworben werden. Gelegenheit hierzu gibt es bei der erstmals stattfindenden „Lämmerbörse“ beim Tag der offenen Tür am 9. Juni, bei der die Tiere versteigert werden.

 

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