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  • 2017.19.05.

Köllitsch feiert Jubiläum

© Karsten Bär

Luzerne siliert wurde im LVG vergangene Woche. Parallel zu den Arbeiten im Feldbau und im Stall laufen derzeit die letzten Vorbereitungen auf das Hoffest.

Rund 1460 t Frischmasse hat das Lehr- und Versuchsgut Köllitsch beim ersten Schnitt vom Grünland gefahren. Das allerdings unter erschwerten Bedingungen. „Wir hatten Mega-Probleme“, sagt LVG-Leiter Ondrej Kunze. Mitten in der Ernte blieb der Häcksler stehen und ließ sich nicht wieder in Gang bekommen. Problemdiagnose und Reparatur zogen sich hin. Der Betrieb musste Ersatz beschaffen und fand zum Glück einen Lohnunternehmer in Südbrandenburg, der einen Häcksler mietweise zur Verfügung stellen konnte. Immerhin eine Lösung, wen auch  „mit Ecken und Kanten“, wie Kunze befindet. Denn die Technik unterschied sich doch erkennbar von der gewohnten. Ende vorletzter Woche wurde das Silo abgedeckt.  Mitte vergangener Woche wurde dann – wieder mit eigener Maschine - mit dem Häckseln und Silieren der Luzerne begonnen.

Wie beim letzten Hoffest vor drei Jahren wird es auch dieses Mal unter anderem wieder eine Tierschau geben. © Karsten BärNicht nur im Feldbau hat man in Köllitsch derzeit zu tun. Mit Blick auf das Betriebsjubiläum „25 Jahre LVG“, das am 10. Juni mit großem Hoffest gefeiert wird, steigt aktuell die Spannung und die Vorbereitungen gehen in die letzte Runde. „Im Grunde wird das Hoffest schon seit einem Jahr vorbereitet“, so der Betriebsleiter. „Alles was jetzt passiert, ist nur noch Feinschliff.“ Dennoch gibt es einiges zu tun. Der Betrieb putzt sich raus, alles soll sich den Gästen in feinster Ordnung präsentieren. Tiere, die auf der Tierschau gezeigt werden sollen, müssen führig gemacht werden. Letzte Absprachen sind zu treffen und Aufgaben zu verteilen.

Inzwischen habe man natürlich auch etwas Routine, so Kunze. Schließlich organisiere man aller zwei Jahre in Hoffest. Und manches – etwa Tierschau, Technikausstellung, Traktorfahren, Bauernmarkt, Betriebsführungen oder Feldfahrten – ist ohnehin jedes Mal gesetzt. Doch auch neue Akzente will man immer wieder setzen. In diesem Jahr wird es unter anderem ein Schaudreschen mit historischen Gerätschaften geben, wofür eigens bereits im vergangenen Jahr Getreidepuppen besorgt und für das Hoffest eingelagert wurden. Mit vielen örtlichen Partnern sind weitere Programmpunkte auf den Weg gebracht worden. „Wir verstehen uns auch als Partner des ländlichen Raums“, erklärt Kunze. Da sei es selbstverständlich, dass man sich gegenseitig helfe.

Erwartet werden, den Erfahrungen vergangenen Hoftage folgend, zum Jubiläumshoffest zwischen 2000 und 4000 Besucher. Unter ihnen werden auch eine Reihe von Honoratioren sein, etwa Agrarstaatssekretär Herbert Wolff oder der Präsident des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Norbert Eichkorn. Auch die BauernZeitung wird vor Ort sein.

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