• 2012
  • 18.09.
  • 2012.18.09.

Klar Schiff im Schafstall

Großes Ausmisten im Köllitscher Schafstall: Schäfermeister Gerald Griether und seine Mitarbeiter hatten gestern und heute alle Hände voll zu tun, die über zwölf Monate angewachsene Schicht aus Mist und Einstreu aus dem Tiefstall zu räumen. Als wertvoller Wirtschaftsdünger wird der Schafmist auf einem Acker ausgebrachten, der im kommenden Jahr mit Rüben bestellt werden soll. Der ausgeräumte Stall wird morgen mit Magnesium-Brandkalk desinfiziert und anschließend erneut mit Einstreu versehen. Am Abend dann kommen die Jährlinge, die weidenah gehalten werden, wieder rein: Sie  verbringen hier ab jetzt die Nächte.

Zwischen 40 und 70 Zentimeter hoch wächst die Mistschicht im Tiefstall über zwölf Monate: Einmal jährlich wird er komplett entmistet und desinfiziert. Beim Ausräumen leistet ein wendiger Stall- und Hoflader wertvolle Dienste. Rund 80 Fuhren zu je fünf Tonnen fahren Schäfermeister Griether und seine Männer aus dem 800 Quadratmeter großen Stall, der ab Dezember auch den rund 250 Mutterschafen der Rassen Schwarzköpfiges Fleischschaf, Merino Fleisch und Nolana wieder ein Obdach geben wird. Für sie beginnt Ende Januar die Lammzeit.

Derzeit sind die Tiere in sieben Anpaarungsgruppen an verschiedenen Standorten auf den Flächen des LVG verteilt. „Das bedeutet jede Menge Koppelbau - da hat man viel zu tun“, sagt Griether. Gekoppelt wird mit speziellen Netzzäunen, die 105 Zentimeter hoch und mit Flatterband zusätzlich gesichert sind – Köllitsch liegt in jener Hälfte Sachsens, die als „Wolfserwartungsland“ gilt.

 

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