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  • 2014.19.12.

Jede Menge Wolle

© Karsten Bär

Wolle ab: Zwei Tage lang dauerte das Scheren der rund 250 Schafe.

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Zwei Tage lang brummten im Köllitscher Schafstall die Schermaschinen: Rund 250 Schafe haben nach Beginn der Stallsaison von zwei Schafscherern ihren obligatorischen „Haarschnitt“ bekommen. Geschoren wurden die meisten hochtragenden Muttern, darunter 99 Merinofleischschafe und 62 Schwarzköpfige Fleischschafe (SKF). Auch 18 Nolanas kamen unters Schergerät – zwar ist das Rasseexperiment darauf gezüchtet, die Wolle von selbst zu verlieren, doch dann und wann ist auch bei diesen Tieren noch eine Schur vonnöten. Weiterhin sind 62 Zippen, die den Bestand an Mutterschafen als Zutreter ergänzen sollen, sowie zwei Böcke, die kommendes Frühjahr zur agra2015 nach Leipzig fahren, geschoren worden. Rund eine Tonne Wolle kam bei der Schur wohl zusammen.  „Das ist ein Erfahrungswert“, erklärt Birgit Bergel, Bereichsleiterin Schafe und Schweine im LVG, „exakt gewogen wird erst beim Verkauf.“ Zu welchen Preisen sich der Ertrag umsetzen lässt, ist ebenfalls noch offen. Vergangenes Jahr habe man 1,40 Euro/kg für die Merino-, und einen Euro für die SKF-Wolle erhalten. Zu etwa zwei Dritteln geht die Wollmenge auf die Merinos zurück.

In wenigen Wochen, gegen Ende Januar, beginnt in Köllitsch die Lammzeit, die sich bis Ende März ziehen wird. Danach wird noch ein etwas kleinerer „Schwung“ an neuen Mastlämmern aus der zweiten Anpaarungsrunde im vergangenen Herbst erwartet.

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