• 2014
  • 15.04.
  • 2014.15.04.

Hochdruck im Feldbau

© Karsten Bär

Sommergetreide und Erbsen wurden bereits vor einigen Wochen gedrillt.

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Im Feldbau herrscht Hochdruck. Die Sommergerste (12,5 ha), die Erbsen (14,4 ha), der Hafer (38,5 ha) und die Zuckerrüben (36 ha) sind schon in den vergangenen Wochen gesät worden. Diese Woche geht es mit dem Mais weiter. „In den Tagen nach Ostern wollen wir das abschließen“, berichtet LVG-Leiter Ondrej Kunze. Gesät wird vornehmlich Silomais, doch einige Flächen werden auch mit Körnermais bestellt. „Im Herbst haben wir in Köllitsch eine Veranstaltung des Deutschen Maiskomitees“, erklärt der Betriebsleiter. Für eine Technik-Vorführung in diesem Zusammenhang wird auch eine Körnermaisfläche gebraucht. Insgesamt baut das LVG in diesem Jahr auf 143 ha Mais an, was etwas mehr als gewöhnlich ist und einerseits mit der Fruchtfolge auf einzelnen Flächen, andererseits aber auch mit den infolge der Flut des vergangenen Jahres knapp bemessenen Futtervorräten des Betriebes zu tun hat.


Während die Aussaat der Sommerungen in die letzte Runde geht, laufen routinemäßig Pflanzenschutzbehandlungen und Düngungen der Bestände. Im Raps steht eine Blütenspritzung gegen Pilzkrankheiten an. Gegen Tierische Schaderreger wurde die Ölfrucht bereits behandelt. Raps wie Getreide erhalten die zweite Düngegabe, die Zuckerrüben eine Herbizidbehandlung. Und auch siliert wird dieser Tage schon das erste Mal: Ein 11 ha großer Futterroggenschlag ist nach einem zeitigen Vegetationsbeginn in diesem Jahr  inzwischen soweit, dass er gehäckselt werden kann. „Der Schlag war im Vorjahr mit Weizen bestellt worden, ist dann aber beim Hochwasser überschwemmt worden und musste umgebrochen werden“, berichtet Ondrej Kunze. Der im Anschluss gedrillte Roggen habe sich gut etabliert. Nach der Silierung wird die Fläche kommende Woche mit Mais bestellt.


Auch auf dem Grünland soll es schon nächste Woche mit dem ersten Schnitt losgehen, das ergab eine Flurrundfahrt am Montagmorgen. „Wir sind in diesem Jahr mit allem zwei, drei Wochen früher als sonst dran“, verdeutlicht der Betriebsleiter. Gleichwohl fehle es an Niederschlag, um den Kulturen einen Wachstumsschub zu geben: Was in den letzten Wochen an Regen auf die Flächen kam, sei kaum der Rede wert. Die Regenschauer vom Montag dürften das zumindest ein wenig geändert haben.

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