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  • 2013.23.04.

Heute Berufswettbewerb, übermorgen agra

Sachsens beste Auszubildende aus der Landwirtschaft gaben sich heute in Köllitsch ein Stelldichein. Traditionell ist das Lehr- und Versuchsgut (LVG) Austragungsort des Landesausscheids des Berufswettbewerbs. Und so traten auch heute wieder 31 angehende Tier- und Landwirte sowie Fachschüler, die sich in den Vorentscheiden qualifiziert hatten, in den beruflichen Vergleich. Über das Gelände verteilt fanden sich die einzelnen Stationen, an denen die Wettbewerbsteilnehmer praktisches Können unter Beweis stellen mussten. Der Wettbewerb, der vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft finanziert und in diesem Jahr vom Sächsischen Landesbauernverband  veranstaltet wird, ist zugleich Qualifikationsrunde für den Bundesausscheid Anfang Juni in Münsterschwarzach bei Würzburg. Mit dabei sein wird der Köllitscher Landwirt-Azubi Nico Wolf, der es auf Platz eins der Sparte Landwirt schaffte. Er und die anderen besten sächsischen Teilnehmer werden am Donnerstag, 25. April, auf der agra 2013 in Leipzig durch Agrarminister Frank Kupfer ausgezeichnet.

Ihre Schatten wirft die agra 2013 in Köllitsch schon eine ganze Zeit voraus. Seit geraumer Zeit werden Zuchttiere, die auf den Tierschauen der Mitteldeutschen Landwirtschaftsausstellung präsentiert werden soll, auf die Messe vorbereitet und führig gemacht. Beteiligen wird sich der Betrieb mit je einer Kollektion Merino-Fleischafen, Schwarzköpfigen Fleischschafen und Nolana. Der Aufwand ist nicht gerade gering – zumal die Lammzeit noch nicht ganz abgeschlossen ist.

Auch am Mitteldeutschen Fleischrindwettbewerb auf der agra wird sich das LVG Köllitsch beteiligen. Ein Limousin-Altbulle, ein Fleckvieh-Jungbulle, zwei Angus-Färsen – unter ihnen die Bundessiegerin der Angus-Jungrinder-Schau bei der Grünen Woche in Berlin – und je eine Fleckvieh- und Limousin-Färse  werden in den Ring geschickt. Gute Chancen auf eine Platzierung sieht Michael Kuhn, der für die Fleischrinder im LVG zuständig ist, bei dem Limousin-Altbullen. Dass es allerdings wieder zum Champion-Titel reicht, wie 2011 mit dem Angus-Bullen Frodo, bezweifelt er. „So viel Glück werden wir nicht haben“, sagt er und fügt schmunzelnd hinzu: „Wir freuen uns auch über eine einfache Ia-Prämierung.“

Während der Weideaustrieb der Schafherden wohl erst nach der agra erfolgen wird, sind die Mutterkühe des LVG inzwischen schon wieder draußen. Aufgeteilt nach Rassen stehen sie auf drei verschiedenen Weiden des Betriebes.

 

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