• 2013
  • 26.05.
  • 2013.26.05.

Guter Ertrag vom Grünland

Pfingstmontag ging es in Köllitsch auf dem Grünland weiter: Die letzten 60 ha wurden gemäht, gehäckselt und ins Silo gebracht. Seit Mittwoch gegen 11 Uhr liegt die Plane auf dem zweiten Silo – der erste Schnitt ist eingebracht. Insgesamt hat das LVG rund 1940 t Originalsubstanz von den Flächen eingefahren. Mit einem Durchschnittsertrag von 80 dt/ha liegt man etwas über den Ergebnissen des vergangenen Jahres. Eine gute Grundlage für die Futterversorgung des Betriebes.

Demnächst wird es in der Luzerne weitergehen. Auf rund 22 ha wächst diese Kultur, davon 8,3 ha im ökologischem Anbau. Wenn das Wetter die kommenden Tage stabil bleibt, wird die Luzerne im Schlauch oder Ballen siliert.

Parallel steht im Mais und in den Zuckerrüben die Unkrautbekämpfung an. Auch  der Weizen muss im Auge behalten werden, um rechtzeitig gegen Pilzkrankheiten vorgehen zu können. Ein Schlag musste bereits gegen Mehltau behandelt werden. Alsbald dürfte auch die dritte Stickstoffgabe im Weizen fällig werden. Allerdings ist in manchen Schlägen die zweite Gabe noch nicht wirksam geworden. Zwar gab es in den letzten Wochen immer wieder Regenschauer, doch die waren insgesamt nicht sehr ergiebig. „In der Summe sieht es bei den Niederschlägen gut aus, aber bei der Wirksamkeit nicht“, sagte Feldbau-Bereichsleiterin Heike Weiß noch am Freitag. Nach dem Dauerregen am Wochenende dürfte sich das inzwischen geändert haben.

In dieser Woche war das LVG auch Austragungsort der praktischen Prüfungen für Auszubildende des Berufs Fachkraft Agrarservice. Insgesamt acht junge Männer, die in einem Betrieb im Landkreis Nordsachsen ihre Ausbildung absolvieren, waren am Dienstag und Mittwoch zur Prüfung angetreten. „Das ist die Hälfte der ganzen Berufsschulklasse, die ihre Ausbildung derzeit abschließt!“, verdeutlicht Annett Zander, Ausbildungsberaterin im Landratsamt Nordsachsen, wie stark der Landkreis in diesem jahr für den nachwuchs in diesem Berufsbild beiträgt. Und dabei seien in Wurzen, wo angehende Fachkräfte Agrarservice ihre berufsschulische Ausbildung erhalten, auch Lehrlinge aus Thüringen.

Für Köllitsch als Prüfungsort habe man sich entschieden, weil hier auch nach der Aussaat noch Möglichkeiten bestehen, mit Landmaschinen Bodenbearbeitung auszuführen – genutzt wird hierfür ein Ackerstück, das eigens für Ausbildungszwecke vorgehalten wird. Zudem biete die Lehrwerkstatt Metall gute Voraussetzungen, bestimmte Aufgaben von den Prüflingen ausführen zu lassen.

 

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