• 2014
  • 08.05.
  • 2014.08.05.

Gemäht, gehäckselt und siliert

© Karsten Bär

Bis Dienstagnachmittag wurde auf den letzten Flächen noch gehäckselt.

Zur Bildergalerie: Der erste Schnitt ist im Silo

Vorletzten Sonntag ging es auf dem Grünland mit dem Mähen los, am darauffolgenden Montag wurde gehäckselt und am 2. Mai das erste Silo mit 1074 t Siliergut dicht gemacht. Einen Tag zuvor hatte einsetzender Regen dem Häckseln noch auf den letzten Metern ein jähes Ende bereitet. Am 4. Mai wurde die zweite Etappe des ersten Schnitts begonnen, bei der ca. 740 t eingefahren werden konnten. Im Schnitt wurden 97 dt Originalsubstanz vom Hektar geerntet, die im Durchschnitt ca. 30 % Trockensubstanz aufwiesen. Gehäckselt worden war das Gras auf vier Zentimeter Schnittlänge. „Um die Strukturwirksamkeit zu verbessern“, wie Heike Weiß, Bereichsleiterin Feldbau, erklärt. Eine große Unterstützung in Vorbereitung und während der Silierung ist für die Bereichsleiterin der LVG-Mitarbeiter Burkhard Puhlmann. „Ohne ihn wäre es für mich nicht möglich, die Silierung und alle anderen anstehenden Dinge im Pflanzenbau zeitgleich zu organisieren. Mit ihm klappt das immer super!“, betont Heike Weiß.

Zum Einsatz gekommen ist während des ersten Grünlandschnitts ein neues Mähwerk, das schwenkbare Easycut 6210 CV von Krone mit einer Arbeitsbreite von 6,20 Metern. In dem Mähwerk ist ein  Mähaufbereiter eingebaut, was das Wenden des Mähgutes überflüssig macht. Nur zur Unterstützung wurde zeitweise noch ein zweiter, etwas kleinerer Mäher eingesetzt.

Bereits Mitte April hatte das LVG mit dem Mähen von Futterroggen begonnen. Von rund 12 ha wurden 192 t Originalsubstanz in Schläuchen siliert. Eingesetzt wird die Silage überwiegend für die Fütterung der Fleischrinder des Betriebes. Auf dem Halm steht nun noch das Feldgras, die Sächsische Qualitätssaatmischung „Futternutzung QG4“, die aus verschiedenen Gräsern und Klee besteht, sowie Luzerne auf 26 ha. Für die Silierung des Feldgrases und der Luzerne werden allerdings stabilere Witterungsbedingungen,  als sie aktuell herrschen, benötigt.

Karsten Bär

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