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  • 2012.21.08.

Für jede Herde den passenden Bock

Die Genetik muss passen:  Jedes Mutterschaf aus dem Bestand des Lehr- und Versuchsgutes ist in dieser Woche einer Anpaarungsgruppe zugeteilt worden, zu der jeweils ein Bock gehört. Mitarbeiter des LVG „sortierten“ die Tiere nach der Anpaarungsempfehlungen des Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes und dessen Zuchtleiterin Dr. Regina Walther, in denen festgelegt wurde, zu welchem Bock jedes einzelne Schaf passt. 100 Merino-Fleischschafe wurden in drei Anpaarungsgruppen geteilt, die Schwarzköpfigen Fleischschafe (59 Tiere) und die Schafe des Rassenexperiments Nolana (90 Tiere) in je zwei Gruppen. Ab dem ersten September kommen die Böcke zu ihren jeweiligen Herden,  die an sieben verschiedenen Standorten auf den Flächen des LVG weiden. Sechs Wochen lang haben die Böcke Gelegenheit, die Mutterschafe bzw. die anderthalbjährigen Zutreter zu decken. Danach ist zehn Tage Anpaarungspause. Anschließend werden die Merinos und die Schwarzköpfigen Fleischschafe in einer Herde zusammengeführt und die Böcke wieder reingestellt. „Damit wollen wir sicherstellen, dass jedes Mutterschaft gedeckt wurde und kein Tier ungenutzt dasteht“, erklärt Birgit Bergel, Bereichsleiterin Schweine und Schafe im LVG. Die entstehenden Kreuzungslämmer werden als Mastlämmer genutzt.

Anfang Dezember gehen die Mutterschafe wieder in den Stall. Ende Januar werden die ersten Lämmer zur Welt kommen. Bis zum Mai wird sich die Lammzeit hinziehen.

 

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