• 2013
  • 09.04.
  • 2013.09.04.

Frühling in Sicht?

Lang hat´s gedauert, doch nun scheint der Winter endgültig vorbei. Zwar waren noch nicht alle Flächen rund um Köllitsch befahrbar, doch da, wo es der Bodenzustand zuließ, wurde in den letzten Tagen schon Gülle oder Mineraldünger ausgebracht. „Auch mit der Grünlandpflege haben wir begonnen“, erzählt LVG-Leiter Ondrej Kunze. „Nächste Woche sollen dann die Mutterkühe raus auf die Weiden.“ Zeit werde es so langsam dafür, denn das Stroh ist inzwischen knapp und bis zur nächsten Ernte werden die eigenen Vorräte wohl aufgebraucht sein.

Mit den ersten Bestellungen mit Sommerkulturen hat das LVG ebenfalls begonnen. Erstmals wurde Blaue Lupine gesät. Sie wird auf den Öko-Flächen des Betriebes wachsen. Ziel sei es, so der Betriebsleiter, Erfahrungen mit dem Anbau dieser Eiweißpflanze zu gewinnen und Betrieben das Anbauverfahren in Praxis zu demonstrieren. Schließlich soll der Anbau von Eiweißpflanzen in Deutschland wieder mehr Bedeutung erlangen, um unabhängiger von Sojaimporten zu werden.

„Ein wenig Hafer haben wir auch schon gedrillt“, berichtet Ondrej Kunze und erklärt: „Wegen der Verzögerung mussten wir unseren Anbauplan etwas verändern. Für Sommergerste ist es inzwischen zu spät. Nach unserer Erfahrung wird aus der Sommergerste nichts, wenn sie nicht rechtzeitig gedrillt wird.“ Durch einen Dienstleister sollen in nächster Zeit auch die Zuckerrüben gesät werden.

Noch vor dem Ende der letzten kalten Tage hat sich am Köllitscher Tierhaltungsbereich etwas getan. Wie schon vor einigen Wochen abgesprochen, hat sich Axel Mitzka vom Verein Dübener Heide die dortige Nisthilfe für den Storch vorgenommen. Weiden- und Birkenzweige sowie Rasenplatten erwecken jetzt den Anschein, als brüte Adebar hier schon seit Jahren. Ob das ein Storchenpaar überzeugt, dieses Jahr in Köllitsch zu brüten? Die nächsten Wochen werden es zeigen…

 

comments powered by Disqus

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr