• 2013
  • 18.10.
  • 2013.18.10.

Flutfolgen beseitigt

Flutfolgen beseitigt.

Flutfolgen beseitigt.

In dieser Woche wurde begonnen, vom Hochwasser abgelagerte Erde abzutragen und zum Verfüllen von Ausspülungen zu nutzen.

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Das Hochwasser ist lange vorbei, doch die Folgen sind noch immer nicht völlig beseitigt. In dieser Woche ist das LVG Köllitsch damit immerhin ein gutes Stück vorangekommen. Auf dem "Heger", einem Flurstück an der Elbe in der Nähe des Nachbarortes Tauschwitz, hatte das Hochwasser im Juni einen Koral beschädigt. Die gesamte Fangvorrichtung wurde dieser Tage grundhaft erneuert und ist nun wieder voll funktionstüchtig.

900 Tonnen Erde bewegt

Nicht weit entfernt, auf einer Fläche an der Belgeraner Elbfähre, hatte die Flut Sand und Erde abgelagert. "Die Untersuchung von Bodenproben hat ergeben, dass die Belastungen mit schädlichen Stoffen deutlich unter den Grenzwerten liegen", berichtet LVG-Betriebsleiter Ondrej Kunze. Eine aufwändige Entsorgung war somit nicht nötig. Die Ablagerungen wurden abtransportiert und zum Verfüllen von Ausspülungen auf einer Nachbarfläche verwendet. "Dort waren bis zu anderthalb Meter tiefe Löcher im Boden", verdeutlicht der Betriebsleiter. Nach dem Verfüllen und Einebnen sei der Acker nun wieder "halbwegs bestellbar", auch wenn die Bodenstruktur sicher nicht die gleiche sei, wie vorher. Insgesamt wurden rund 900 Tonne Erde bewegt.

Stillstand auf dem Feld

Auf dem Feld ist in dieser Woche hingegen nicht viel passiert. Fortwährende Regenschauer behinderten die Herbstbestellungen. Bislang konnte nur auf 25 ha Winterweizen gedrillt werden - insgesamt sollen ca. 150 ha bestellt werden. Die Aussaat erfolgt in der Regel in einem Zug mit dem Ausbringen der Gülle, dem Pflügen und Kreiseln. "Regen auf die frisch gekreiselten Flächen - das geht nicht gut", meint Ondrej Kunze mit Blick auf die Köllitscher Auenlehmböden. Drillen hätten man dann jedenfalls nicht mehr können. "Unter diesen Umständen ist es besser, man unterbricht rechtzeitig und wartet auf besseres Wetter."

Rübenertrag weit unterm Mittel

Noch in der Vorwoche hat das LVG nach Ablieferung der Zuckerrüben an die Zuckerfabrik in Brottewitz rund 300 t Rübenschnitzel erhalten, die in Schläuchen siliert wurden. Der Ertrag der Rüben war allerdings ernüchternd. "Darüber will ich lieber gar nicht reden", zeigt sich der Betriebsleiter mit dem Ergebnis unzufrieden. Man liege weit unter dem langjährigen Durchschnitt, was allerdings auch für andere Betriebe gelte.

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