• 2013
  • 26.11.
  • 2013.26.11.

Fleischrinder kommen ins Winterquartier

Weideabtrieb

Die Fleischrinder des LVG werden dieser tage von den Weiden ins Winterquartier gebracht.

Bildergalerie: Fleischrinder kommen ins Winterquartier


Von der Weide direkt in den Stall – so einfach geht es nicht. Weideabtrieb heißt: Arbeitsspitze. „Da braucht man genug Leute“, sagt Rüdiger Naumann, Bereichsleiter Rinder im Lehr- und Versuchsgut (LVG) Köllitsch. Sechs Mitarbeiter des LVG und zwei Tierärzte sind daran beteiligt. Jedes einzelne der 174 Tiere wird untersucht und behandelt, jeder Behandlungsschritt dokumentiert.

Auf Trächtigkeit untersucht

Die Kühe und die Färsen werden auf Trächtigkeit untersucht, tragende Tiere erhalten die „Mutterschutzimpfung“, eine aktive Immunisierung zum Erhöhen des Antikörperspiegels. Die Absetzer werden gegen Rindergrippe geimpft und gewogen. Letztere Daten gehen an den Landeskontrollverband Sachsen, der nach einer sich anschließenenden Begutachtung den Zuchtwert Fleisch der Tiere berechnet. Bei den älteren Kühen wird der Zustand der Klauen begutachtet und bei Bedarf ein Korrekturschnitt durchgeführt. Nicht zuletzt sind die Ohrmarken zu kontrollieren und gegebenenfalls übergewachsenes Fell zu kürzen, damit die Erkennbarkeit gewährleistet ist. Alle Tiere erhalten zudem eine Behandlung gegen Ekto- und Endoparasiten.

Tierverkäufe vorbereitet

Mit dem Weideabtrieb werden auch die Absetzerverkäufe vorbereitet und Schlachtkühe selektiert. In diesem Jahr sollen mehr Tiere als gewöhnlich die Herde verlassen. Denn wegen des Hochwassers im Juni, das in Köllitsch etliche Hektar Grünland und auch Maisanbaufläche überflutete, ist das Futter knapp. Verkauft werden die Tiere über die gewohnten Absatzwege, d.h. über die Masterrind GmbH und an Händler, mit denen das LVG seit längerem zusammenarbeitet.

comments powered by Disqus

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr