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  • 2013.20.08.

Endspurt mit Hindernissen

Der Ernte-Endspurt zog sich in die Länge: „Am Freitag haben wir den letzten Weizen dreschen können – endlich“, sagt Heike Weiß. Mehrfach habe man in der vergangenen Woche angesetzt, doch immer wieder waren die Feuchtewerte zu hoch. Schauerartige Niederschläge und der viele Tau, der oft auch schon früh am Abend einsetzte und zum Abbrechen zwang, verzögerten den Ernteablauf. „Es war schwierig, wieder einen Anfang zu finden“, berichtet die Bereichsleiterin Feldbau im Lehr- und Versuchsgut. Nachdem schon am 10. August der Hafer gedroschen werden konnte, ging es dann am 12. August endlich im Weizen weiter. Zumindest bis 19.30 Uhr, dann setzte wieder Regen ein. Am Freitag schließlich wurden die letzten 26,5 ha geschafft.

Eingefahren hat das LVG Köllitsch beim Weizen einen Durchschnittsertrag von 67 dt/ha. „Das sind nicht die Top-Werte, aber wir sind damit zufrieden“, meint Heike Weiß. Denn dem Ertrag stehen in diesem Jahr relativ wenige Aufwendungen gegenüber, auf den Einsatz von Halmstabilisatoren verzichtet man beispielsweise gänzlich, da im LVG Köllitsch viel Stroh benötigt wird. Entsprechend musste dann auch die Düngung gesteuert werden. Die Qualität scheint aber zu stimmen, genaue Angaben liegen jedoch noch nicht vor. Beim Hafer wurde ein Ertrag von 56 dt/ha erzielt, was die Erwartungen nach einer sehr späten Aussaat Mitte April deutlich übertraf.

Wegen der Verzögerungen beim Drusch gibt es nun auch einige Verschiebungen bei der Rapsaussaat. Die sollte eigentlich schon am 15. August beginnen. Inzwischen  sind die Flächen frei, doch da auf der Hälfte der geplanten Anbaufläche verschiedene Versuche stattfinden, wird es wohl problematisch sein, die Aussaat schnell über die Bühne zu bekommen und die agronomischen Termine einzuhalten.

 

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