• 2012
  • 15.05.
  • 2012.15.05.

Der erste Schnitt ist im Silo

Vergangene Woche Dienstag begann im LVG Köllitsch der Grünlandschnitt. Den Ausschlag für den Beginn der Grasernte gab die Schnittzeitpunktprognose des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, die für diesen Zeitpunkt den Rohfasergehalt bei den erforderlichen 215 bis 220 Gramm je Kilogramm Trockenmasse erreicht sah. „Außerdem hatten wir in der vorangegangenen Woche Niederschläge und die Bestände hatten bereits begonnen, Blütenstände zu bilden“, erklärt Heike Weiß, Bereichsleiterin Feldbau im LVG. Bis Freitagabend war der Großteil des Grünlandes gemäht und das erste Silo gefüllt. Heike Weiß rechnet mit einem Ertrag von rund 75 dt/ha Originalmasse. Das ist in etwa der Wert, der auch in den vergangenen Jahren geerntet wurde – trotz der Trockenheit der vergangenen Wochen.

Beim Grünlandschnitt im Einsatz sind zwei Mäher, ein Schwader und ein Häcksler. Zwei Mitarbeiter fahren die Ernte ab, ein weiterer ist im Silo mit dem Schieben und Anwalzen befasst. Der Häcksel versetzt das Schnittgut mit einem Siliermittel. Ein am Fahrzeug installiertes Analysegerät ermittelt hierzu die Schnittlänge und die notwendige Aufwandmenge.

Parallel zum Grünlandschnitt findet in Köllitsch derzeit der Herbizideinsatz im Sommergetreide statt. Das ist in diesem Jahr mehr Aufwand als sonst – schließlich gab es bedingt durch die Auswinterungsschäden vergleichsweise viele Umbrüche. Von 95 ha Wintergerste mussten 61 ha, von 95 ha Winterraps mussten 9 ha und von 153 ha Winterweizen mussten 73 ha umgebrochen werden. Mit Mais wurden 29 ha der umgebrochenen Flächen bestellt, der größte Teil jedoch mit Sommergerste. Sie soll die Lager auffüllen und später in der Tierproduktion verfüttert werden.

 

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