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  • 2013.02.08.

Auszubildende verabschiedet

Geschafft: Für zwei junge Frauen und zwei junge Männer ist in dieser Woche ihre Ausbildung im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch erfolgreich zu Ende gegangen. In kleiner Runde mit Betriebsleiter Ondrej Kunze und den Bereichsleitern des LVG wurden die frischgebackenen Facharbeiter am Mittwoch verabschiedet.  Ihre Zeit in Köllitsch werden sie in guter Erinnerung behalten: „Ein Top-Ausbildungsbetrieb“, so ihre einhellige Meinung.

Für Nico Wolf (19) ist die Zeit in Köllitsch mit Abschluss der Ausbildung zum Landwirt allerdings noch nicht beendet. Er wird für ein weiteres Jahr als Facharbeiter im Lehr- und Versuchsgut weiterbeschäftigt. Der junge Mann aus Koßdorf im nahen Südbrandenburg hatte noch im April dieses Jahres mit dem Sieg im Landesausscheid des Berufswettbewerbs seinem Ausbildungsbetrieb, der zugleich Gastgeber des Wettbewerbs war, alle Ehre gemacht.  „Das war harte Arbeit“, blickt er auf den Berufswettbewerb zurück, der ihn Anfang Juni auch zum Bundesausscheid nach Bayern führte. Als besonderer Höhepunkt seiner Lehrzeit ist ihm vor allem ein Ereignis in Erinnerung geblieben: Bei der agra2011 führte er den Champion des Mitteldeutschen Fleischrindwettbewerbs in den Ring: den Köllitscher Angusbullen Frodo. Mittelfristig strebt Nico Wolf die Fortbildung zum Landwirtschaftsmeister an.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung wird Marie Therese Schulz Ende September ein Praktikum im Leipziger Zoo beginnen. Die 20-Jährige aus der Nähe von Torgau hat in Köllitsch den Beruf der Tierwirtin, Produktionsrichtung Rind, erlernt. „Ursprünglich wollte ich Tierpflegerin werden“, erzählt sie. Und das ist auch weiterhin ihr großes Ziel. Nach dem Praktikum entscheidet sich, ob sie ihren Traum verwirklichen kann.

Nach dem Wechsel des Ausbildungsbetriebes hat Constanze Krüger das letzte halbe Jahr ihrer Lehre in Köllitsch absolviert. Als Tierwirtin mit der Produktionsrichtung Schwein würde sie künftig  gern in einem Betrieb der Schweineproduktion arbeiten. Arbeit mit anderen Tierarten wäre jedoch auch kein Problem, sagt die 20-Jährige aus Annaburg (Sachsen-Anhalt). Sie könne sich durchaus vorstellen, auch als Melkerin anzufangen. In Köllitsch habe sie schließlich alle Bereiche durchlaufen und unter anderem auch die Arbeit mit Rindern kennengelernt. Zurzeit schreibt sie fleißig Bewerbungen an Landwirtschaftsbetriebe in der Region.

Eindeutig auf die Schweineproduktion hat sich Felix Tillig festgelegt. Was nicht verwundert – denn der Vater des 20-jährigen Tierwirts betreibt in Ebersbach bei Großenhain einen Schweinezuchtbetrieb.  Demnächst wird er im Raum Freiberg ein Praxisjahr in der Schweineproduktion absolvieren und sich anschließend zum Agrarbetriebswirt weiterbilden. Die Zeit in Köllitsch behält auch er in guter Erinnerung – und das gilt nicht nur die Teile der Ausbildung, die im Schweinestall stattfanden. Bei der diesjährigen Grünen Woche in Berlin hatte Felix Tillig die Aufgabe, Angus-Jungrinder aus dem LVG während der Angus-Bundesschau durch den Ring zu führen. Ein Erlebnis, das man nicht alle Tage hat.

 

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