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  • 05.06.
  • 2014.05.06.

Zwischen BraLa und Landpartie

© Wolfgang Herklotz

Gruppenbild mit Ministerpräsident: Zum Auftakt der BraLa stellten sie sich den Fotografen: Mario Brendicke, Saskia Storm, Dietmar Woidke, Julia Kopitzsch und Falk Seibicke (v. l.).

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Großer Auftritt für Mario Brendicke am vergangenen Wochenende: Der Herdenmanager aus Schwante war im familiären Verbund und mit einem halben Dutzend Tieren nach Paaren zur Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung BraLa gereist. Zur Eröffnung präsentierte er die Guarinitochter Danone im Großen Ring. Und stellte sich dann gemeinsam mit ihr sowie Prominenz aus Potsdam und königlichen Hoheiten den Fotografen.

Eigentlich gibt es im Betrieb genug zu tun, meint Brendicke. „Aber wenn Paaren ruft, bin ich dabei.“ Das ist schon seit zwölf Jahren der Fall. Damals war er noch Vorsitzender des brandenburgischen Jungzüchterverbandes und kümmerte sich um den Wettbewerb des Nachwuchses. Der kommt mit seinen Töchtern Lena (12) und Luca (10) längst aus eigenen Reihen . Die beiden sind aktive Jungzüchter und ehrgeizig genug, beim Bewerten und Vorführen Zeichen zu setzen. Was diesmal nicht so geklappt hat wie erhofft. Der väterliche Trost kam prompt!

Dafür konnte Marco Zorn, Azubi im ersten Lehrjahr in Schwante, punkten. Er wurde Grand-Champion-Sieger über alle Klassen. Auch mit  den Arbeitsleistungen des Siebzehnjährigen, der aus einem Mutterkuhbetrieb in Berlin stammt, ist Geschäftsführer Thomas Richter sehr zufrieden. „Marco kann nicht nur mit Rindern gut umgehen, sondern erledigt die ihm übertragenen Arbeiten wie jüngst das Rasenmähen gewissenhaft.“

Im Schwantener Betrieb wird gerade der zweite Schnitt vom Grünland geholt. Richter rechnet mit 1 500 bis 2 000 Rundballen Heu, die als Futter für die Mutterkühe zum Einsatz kommen beziehungsweise an einen Pferdehalter aus der Region verkauft werden. Denn für die Versorgung der Wiederkäuer gibt es ausreichend Reserve noch aus dem Vorjahr. Kein Grund zur Sorge bietet sich auch auf dem Ackerland. Wie die Bestandskontrollen ergaben, muss zwar in den nächsten Tagen ein Weizenschlag gegen Klettenlabkraut behandelt werden. Auf zwei Schlägen, von denen im Vorjahr Mais geerntet wurde und nun Getreide steht, ist ein Mitteleinsatz gegen Fusarium fällig. Dennoch zieht Richter ein positives Zwischenfazit. „Die Bestände, insbesondere der Raps, stehen gut. Wenn es wie vorhergesagt über Pfingsten richtig heißt wird, wird es vor allem bei der schon vor der Abreife stehenden Gerste einen richtigen Sprung geben.“ Ende Juni, Anfang Juli könnte es mit dem Drusch losgehen, schätzt der Geschäftsführer.

Doch vorher steht die Landpartie, Brandenburgs Aktion des offenen Hofes alljährlich im Juni, an. Sie will ordentlich vorbereitet sein, zumal die Schwantener mit ihrer Eisproduktion, aber auch den traditionellen Fleischspezialitäten auf rege Nachfrage bauen können. Wenn in solch einer Situation plötzlich Mitarbeiter durch Krankheit ausfallen wie dieser Tage gechehen, kann es schon mal eng werden, meint Thomas Richter. „Dann klemmt die Säge. Aber nur ein bisschen, weil wir ein Team sind!“    

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