• 2014
  • 31.07.
  • 2014.31.07.

Zwangspause für den Weizen

© Sabine Rübensaat

Beim Weizen peilen die Landwirte aus Schwante einen Ertrag von mehr als 70 dt/ha an.

Zum Teil heftige Niederschläge  in den vergangenen Tagen sorgten  für einen Stopp der Druscharbeiten. Rund 50 Liter Regen pro Quadratmeter gingen seit Montag nieder, berichtet Geschäftsführer Thomas Richter. „Wenigstens konnten wir am Sonntag  noch Weizen dreschen und auf 50 Hektar Heu pressen. Aber danach ging nichts mehr.“

Weizen wurde bisher auf 35 Hektar vom Feld geholt. Mit dem Ertrag von durchschnittlich 64 dt/ha ist Thomas Richter nicht zufrieden. „Wir hatten uns gut zehn Dezitonnen mehr versprochen.“ Allerdings ließ auch die Dichte des Bestandes auf den ersten Schlägen Wünsche offen,  Unkrautdurchwuchs war die Folge. So fiel denn auch der Proteingehalt mit 11 Prozent nicht so aus wie erhofft. „Klar, es handelt sich um B-Weizen“, meint der Geschäftsführer, „da sollten zwölf Prozent wenigstens drin sein. Aber ich bin sicher, dass wir auf den folgenden Weizenflächen bessere  Ergebnisse erzielen.“  Was allerdings zwei bis drei trockene Tage voraussetzt, um dreschen zu können.  Dies könnte, wenn alles gut läuft, Freitag nachmittag der Fall sein. Zum Glück steht auch der Roggen noch ganz gut, im Unterschied zu  den Nachbarbetrieben, wo die Niederschläge für Lagerbildung gesorgt hatten.  „Wir haben keinen Grund zum Klagen, obwohl der zweite Abschnitt unserer Ernte schwieriger werden dürfte.“   

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