• 2014
  • 15.08.
  • 2014.15.08.

Zeit für Zwischenfrüchte

© Yvonne Brendicke

Das Drillen der Zwischenfrüchte ist in vollem Gange.

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Am Wochenanfang standen rund um Schwante noch Weizen und Roggen auf rund 170 Hektar auf dem Halm. Daran hat sich vier Tage später nur wenig geändert. „Wir konnten am Mittwoch lediglich Weizen auf etwa 20 Hektar dreschen. Doch dann kamen schon wieder die nächsten Regenschauer“, berichtet Geschäftsführer Thomas Richter. Immerhin, der Ertrag von 83, 6 Doppelzentnern pro Hektar ist ganz ordentlich.

Zugleich konnte weiter Stroh vom Feld geräumt werden. Nachdem Mist und Gärsubstrate auf den Flächen ausgebracht und eingearbeitet wurden, begannen die Landwirte aus Schwante nun, Zwischenfrüchte zu drillen. Zum Einsatz kommt die TerraLife-Mischung BioMax TR der Firma DSV. „Wir haben bisher gute Erfahrungen damit gemacht, weil es sich um eine schnellwachsende Mischung handelt, die nicht nur die Nährstoffe der Gülle optimal verwertet und konserviert, sondern auch Unkräuter unterdrückt“, erklärt Thomas Richter. Zugleich lockern Zwischenfrüchte enge Fruchtfolgen auf und verbessern die Bodenfruchtbarkeit. Sie werden auf knapp 200 Hektar ausgebracht, bis Mitte nächster Woche soll das Drillen abgeschlossen sein. Danach steht die Rapsbestellung auf 212 Hektar an. Auch hier werden vorher Gärreste ausgebracht, pro Hektar 20 Kubikmeter.

Thomas Richter geht davon aus, dass die Rapsaussaat ab 25. August beginnen kann. „Wir liegen damit noch im Zeitplan, zumal wir uns beim Saatgut für Hybriden mit zügiger Jugendentwicklung entschieden haben.“ Zu beachten ist diesmal allerdings, dass bei der Ölfrucht nicht mehr neonikotinoide Beizen eingesetzt werden dürfen. Deshalb wird empfohlen, die Aussaatstärke zu erhöhen. „Ich gehe davon aus, dass wir mit 50 Körnern je Quadratmeter ganz gut beraten sind“, meint Thomas Richter.

Wolfgang Herklotz

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