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  • 2016.03.05.

Maislegemaschine Maestro sorgt für flottes Tempo

Einstellungen der Sämaschine © Sabine Rübensaat

Für die richtige Einstellung der Sämaschine sorgen Norbert Renn und Marco Zorn.

In die rund 100.000 Euro teure Investition haben sich die Landwirte aus Schwante mit dem Nachbarbetrieb in Eichstädt geteilt, um die schlagkräftige Technik ebenso effektiv wie kostengünstig nutzen zu können.Bevor die von der Firma Marep aus Eichstädt bezogene Maschine am 22. April zum Einsatz kam, musste erst einmal die Software aufgespielt und aktualisiert werden, um Probleme bei der Kommunikation zwischen Schlepper und Legemaschine zu beheben. Zugleich galt es die Technik so zu programmieren, dass das automatische Maislegen über den Beregnungsgassen aussetzt.

» Bildergalerie: Maisleger Meastro

Mittlerweile ist die Kultur auf dem Gros der rund 600 Hektar ausgebracht, die der Betrieb für sich und für die Schwanteland Gartenbau GmbH bestellt. Wenn die Witterung weiter mitspielt,  dürfte der Mais bis Ende der  Woche im Boden sein. „Von ein paar Anfangsschwierigkeiten abgesehen, sind wir mit der Neuanschaffung sehr zufrieden“, meint Geschäftsführer Thomas Richter. Zwar habe sich herausgestellt, dass nach den Niederschlägen am Wochenanfang trotz der damit verbundenen Zwangspause die Säaggregate schnell verklebten. Hinzu kam, dass die Automatik hin und wieder aussetzte und die Technik von Hand gesteuert werden musste. Dennoch ist sie der bisherigen weit überlegen, versichert Thomas Richter. „Rund 60 Hektar pro Tag kann man damit tatsächlich bestellen.“ Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass zugleich Dünger wie aktuell der Unterfußdünger ausgebracht werden kann. Nach der warmen Witterung am Wochenende stehen die Chancen gut, dass sich der Boden weiter erwärmt und der Mais zügig auflaufen kann. „Wir liegen ganz gut im Zeitplan“, meint der Geschäftsführer.

Für Anfang kommender Woche ist dann der erste Grünlandschnitt vorgesehen. Die Wetterprognosen  klingen zwar noch nicht ganz so erfreulich, aber Richter geht davon aus, dass das Gras auf rund 175 Hektar in guter Qualität gemäht und siliert werden kann. „Unser Milchvieh braucht energiereiches Futter. Das soll es auch bekommen.“

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