• 2014
  • 10.10.
  • 2014.10.10.

„Kur“ für den Boden

© Yvonne Brendicke

Nach dem Maishäckseln wird gescheibt.

Nach Feiertag und  langem Wochenende ist das Maishäckseln wieder in vollem Gange.  Die Pflanzen weisen eine hohe Trockensubstanz  zwischen 40 und 42 % auf.  „Ideal für unsere Biogasanlage“, kommentiert Thomas Richter.  Die Silage erweise sich als „gut verdaulich für die Betonkuh“ . Zugleich lasse auch der Ertrag zwischen 370 und 380 dt/ha keine Wünsche offen, versichert der Geschäftsführer.  Alleidings wird langsam der Platz knapp, weil die Silos schon ordentlich gefüllt sind. Ursprünglich war deshalb geplant, einen Teil des Maises nach der Ernte an den Nachbarbetrieb in Eichstädt zu verkaufen. Da dieser inzwischen mit dem Häckseln fertiggeworden ist, wird er nun seine Technik auf die Schwantener Flächen umsetzen und  rund 70 Hektar selbst abernten. „Wir haben dann immer noch 200 Hektar Mais zu stehen. Bis Ende nächster Woche müsste der dann aber runter sein“, schätzt Thomas Richter.


Parallel zum Häckseln werden weiterhin Gärsubstrate aus der Biogasanlage ausgebracht und eingearbeitet. Die Flächen werden gescheibt und gegrubbert, um dann anschließend Roggen zu drillen. Diese Kultur wird auf 240 Hektar angebaut. Thomas Richter: „Damit haben wir in den nächsten Tagen noch reichlich zu tun.“   


Als äußerst wichtig erwies sich, den Raps nochmals gegen Insekten zu spritzen.  Da inzwischen verboten ist, Beizen mit sogenannten Neonikotinoiden  einzusetzen, besteht die Gefahr, dass Rapserdflöhe und Kleine Kohlfliegen die Ölfrucht schädigen.  Ein  Berufskollege aus der Nachbarschaft habe schon enorme Probleme bekommen und den Raps  auf mehreren Hektar umbrechen müssen, so Richter.  „Wir  sind deshalb auf Nummer sicher  gegangen.“

 


Wolfgang Herklotz

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