• 2014
  • 24.07.
  • 2014.24.07.

Hofeis nun auch aus dem Automaten

© Wolfgang Herklotz

Vorm neuen Automaten: Ramona Balke, Angelica Bäßler, Yvonne Brendicke und Thomas Richter (v. l.).

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Halbzeit für die diesjährige Ernte der Druschfrüchte in Schwante: Mitte  dieser Woche waren Wintergerste auf 170 Hektar und Raps auf 230 Hektar vom Feld. Bei Letzterem steht ein durchschnittlicher Ertrag von 40 dt/ha bei einem Ölgehalt von rund 46 % zu Buche. „Damit sind wir sogar noch einen Tick besser als im Vorjahr“, freut sich Geschäftsführer Thomas Richter. Die hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage haben dazu geführt, dass die Ölfrucht mit nur 6 % Feuchte geborgen werden konnte. Die Witterung ließ es auch zu, dass in zwei Schichten gedroschen werden konnte – von 9 Uhr morgens  bis 4 Uhr am nächsten Tag. „Unser Team hat sich mächtig ins Zeug gelegt. An einem Tag 58 Hektar abzuernten ist eine super Leistung!“, meint Thomas Richter voller Anerkennung. Aber auch die Ergebnisse bei der Wintergerste können sich sehen lassen. Hier wurden durchschnittlich 71 Doppelzentner pro Hektar geerntet bei einem Hektolitergewicht von 65. Einen geringen Teil davon haben die Landwirte aus Schwante eingelagert, das Gros ist aber bereits verkauft, der Raps komplett.

Vorerst hat das Ernteteam eine kleine Verschnaufpause, weil am Donnerstag morgen ein leichter Landregen einsetzte. „Dem Mais hat das gut getan“, versichert Thomas Richter.  „Selbst wenn die Regenphase ein paar Tage anhalten sollte, ist das noch kein Grund, nervös zu werden. Wir liegen sehr  gut im Zeitplan.“ Es sind zwar noch Weizen auf 180 Hektar und Roggen auf 240 Hektar zu ernten, aber im Vergleich zum Vorjahr haben die Landwirte aus Schwante einen Vorsprung von etwa fünf Tagen. Froh sind sie auch darüber, dass endlich der vor Wochen bestellte Automat für das hofeigene Speiseeis geliefert wurde. Nach dem Aufbau in der Milchtankstelle und einer  kurzen Einweisung durch die Spezialisten der niedersächsischen Firma VAW Wartchow konnten Angelica Bäßler sowie Ramona Balke die beiden Kühlschrankhälften mit Eisbechern beschicken, die jeweils 2,50 Euro kosten. Nur wenig später kam bereits die erste Kundin – Margit Schütz aus Schwante, die jahrelang im Kuhstall des Betriebes gearbeitet hatte. Sie war überrascht, wie problemlos der Automat funktioniert: Das gewünschte Eis auswählen, Geldschein oder –münzen einwerfen, Becher und Wechselgeld entnehmen. Naja, für Außenstehende mag das einfacher aussehen als für die Frauen, die nun immer rechtzeitig für Nachschub sorgen und auch mit kleinen Pannen rechnen müssen. Große Erleichterung jedenfalls, dass der Start geglückt ist!

Wolfgang Herklotz

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