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  • 2016.30.11.

Greening-Kontrolle im Advent

© Yvonne Brendicke

Karten auf den Tisch: Sebastian Kalka (l.) und Matthias Kollhoff (r.) vom Neuruppiner Überwachungsverein, in der Mitte Thomas Richter.

Bildergalerie: Greening-Kontrolle im Advent

Vorsorglich hatte Thomas Richter, der Geschäftsführer des Agrarbetriebes, schon am Freitag sämtliche Unterlagen heraussuchen lassen, die den Umgang mit Stiillegungsflächen und den Anbau von Zwischenfrüchten dokumentieren.   Immerhin handelt es sich um 15 Schläge, die aus der Produktion genommen wurden. „Wir haben all diese wie vorgeschrieben gemulcht“, konnte der Geschäftsführer berichten. Zudem wurden auf 95 Hektar Zwischenfrüchte gedrillt, wie anhand der vorliegenden Rechnungen belegt werden konnte. Insofern sah  Richter den Kontrollen entspannt entgegen, bei denen es auch um einen korrekten Abgleich der gemeldeten Flächen ging.  Ein wenig Sorge machte ihm aber die Tatsache, dass die Kontrolle zu einem relativ späten Zeitpunkt erfolgte. Würde dies möglicherweise eine verzögerte Auszahlung der Beihilfen bedeuten? Bis zum Jahresende sind diese im Normalfall auf dem Konto  des Agrarbetriebes.  „Wir erwarten, dass das auch in diesem Jahr  der Fall ist, zumal es bei den Kontrollen nichts zu beanstanden gab“, betonte Richter.

 

Guter Preis für Absetzer

Liquiditätssicherung steht für die Landwirte aus Schwante und Vehlefanz in diesem schwierigen Jahr ganz obenan, auch wenn sich die Preise für Milch und Schweinefleisch wieder etwas erholt haben. Positiv machte sich ebenso bemerkbar, dass in der vergangenen Woche  65 Absetzer aus der Mutterkuhhaltung zu einem guten Preis verkauft werden konnten. Sie gingen an einen Betrieb in der Region, der sich auf Mast spezialisiert hat. Noch nicht das letzte Wort gesprochen ist dagegen, wie es mit der eigenen Schweinemast weitergeht. Zwar ziehen in dieser Woche die letzten Ferkel aus der Sauenanlage, die demnächst abgerissen werden soll, in den Maststall um. Bislang hat sich noch kein Käufer gefunden, der den Stall in eigener Regie weiterbetreibt.  In diesem, seit 1999 in Betrieb, sind in nächster Zeit  allerdings auch einige Reparaturarbeiten erforderlich, informiert Richter.  „Durchaus denkbar, dass wir den erst einmal leerziehen  und auf Vordermann bringen. Vielleicht lohnt sich ja das Geschäft mit dem Borstenvieh wieder!“

 

Ställe und Technik winterfest

Im Ackerbau sind die letzten diesjährigen Arbeiten angelaufen. Es wurde Mist auf den Maisflächen ausgebracht, kombiniert mit dem Stoppelsturz. Als erforderlich erwies sich auch, den Raps nochmals gegen Unkraut und Läuse zu behandeln. Die Zeit wird außerdem genutzt, um die Ställe winterfest zu machen, Heizung und Wasserleitungen zu überprüfen sowie die Maschinen zu  warten. Nach und nach gehen die Kollegen vom Feldbau in die Winterpause. Pünktlich zum 1. Advent wurde der Pavillon an der Milchviehanlage wiedereröffnet, der eine ordentliche Dämmung erhalten hat und nun auch mit einem Ofen ausgestattet ist.  Jetzt können hier  die Wochenendbesucher mit Glühwein, selbstgebackenem Kuchen und Schmalz- sowie Schinkenbrot bewirtet werden. Das Bauernhofeis darf nicht fehlen, das passend zur Vorweihnachtszeit in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wird, darunter Marzipan und Apfel-Zimt.  Für Angelica Bäßler, Yvonne Brendicke und ihre Mistreiterinnen ist das mit viel Arbeit verbunden, versichert  der Geschäftsführer.  „Aber die Besucher wissen zu schätzen, dass sie bei uns willkommen sind !“

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