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  • 08.05.
  • 2014.08.05.

Erster Schnitt vom Grünland und ein kleiner Dämpfer

© Wolfgang Herklotz

Am Wochenanfang kam der neue Feldhäcksler zum Einsatz.

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Feldhäcksler mit Schlagkraft

Anfang dieser Woche kam der neue Feldhäcksler zwischen Schwante und Vehlefanz  zum Einsatz. „Wir haben uns für den Big X 600 von Krone entschieden, weil wir schlagkräftige, zuverlässige  Technik brauchen“, erklärt Thomas Richter. Zunächst wurde der Grünschnittroggen auf 70 Hektar gehäckselt, dessen Mahd kollegialerweise die Wessels GbR aus Damsdorf übernommen hatte. Am Mittwoch begann das Team aus Schwante dann, den ersten Schnitt vom Grünland zu ernten. Nur wenige Stunden später setzte der Häcksler ein, um den Aufwuchs anschließend gleich Richtung Silo abzutransportieren. Die Proben ergaben einen Trockensubstanzgehalt zwischen 28 und 30 %. Er habe mit dem Einsatz feuchter Grassilage, die mit dem Mittel Bonsilage forte von Schaumann behandelt werde,  gute Erfahrungen gemacht, versichert Geschäftsführer Richter.  „Wir lassen dafür dann dem Mais mehr Zeit, um Stärke auszubilden. So können wir unseren Milchkühen ein gehaltvolles, gut verdauliches  Futter bieten.“

Sofort auf den Weg gemacht

Dafür sind in diesem Jahr auch mengenmäßig ordentliche Voraussetzungen gegeben. Bislang wurden durchschnittlich 126 Dezitonnen je Hektar vom Grünland geerntet. Ein  super Ergebnis brachte ebenso  der Grünschnittroggen, der in der Biogasanlage verwertet wird: 215 dt/ha! Und das, obwohl der schnellwüchsige, gut entwickelte  Roggen nach den heftigen Niederschlägen in der Nacht zum 2. Mai stellenweise  von Lagerbildung betroffen war. Einen kleinen Dämpfer gab es lediglich, als kurz vor dem 1. Mai plötzlich die „Betonkuh“ ausfiel. Der Frequenzumformer war ausgefallen, aber auch der Motor für die Pumpe. Es musste  Nachschub organisiert werden - aus Dresden wie aus Bargteheide bei Hamburg. „Mein Sohn Timon und Mitarbeiter Ingo Protze haben sich sofort auf den Weg gemacht, am späten Abend des 30. April lief die Anlage wieder. Aber es war alles ganz schön knapp“, berichtet Thomas Richter. Dafür kann sich  die Bilanz der Schwantener Biogasanlage sehen lassen: Seit Anfang des Jahres stehen 97,6 % Volllaststunden zu Buche.

Mais nach Grünschnittroggen

Bis zum 4. Mai war der Mais auf 510 Hektar gelegt (einschließlich der Dienstleistung für die SL Schwanteland GmbH), weitere 70 kommen noch auf jenen Flächen hinzu, von denen der Grünschnittroggen geerntet wurde. „Die Bestände insgesamt  sehen ordentlich aus, wir liegen sehr gut im Zeitplan“, meint Thomas Richter und scherzt: „Mit der Grassilage hätten wir natürlich gern fünf Minuten eher begonnen. Aber man kann nicht alles haben!“ 

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