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  • 2014.11.09.

Ein ereignisreiches Wochenende

© Wolfgang Herklotz

Der Festumzug machte auf dem Betriebsgelände einen Zwischenstopp.

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Zwei Tage voller Trubel erlebten nicht nur die Schwantener zum Kreiserntedankfest am vergangenen Wochenende. Über 10000 Leute waren an beiden Tagen in Schwante und Vehlefanz unterwegs, ein Großteil davon am Sonnabend. Das Fest begann um elf Uhr mit dem Gottesdienst. Danach wurde es offiziell vom Landrat Karl-Heiz Schröter (SPD), dem Bürgermeister von Oberkrämer Peter Leys (BfO) und Thomas Richter eröffnet. Die Hauptbühne stand nahe dem Milchviehstall auf dem Gelände der LSV Landwirtschafts GmbH. Mit auf der Bühne waren die Ernteköniginnen und Gäste aus der Partnerregion in Polen.

Die Besucher erwarteten Kunst- und Musikdarbietungen, viele Köstlichkeiten und regionale Händler boten ihre Ware feil. Fleisch von Grill und Spieß kam direkt vom Hof in Schwante. „Auch die Schlange vor unserem Eiscafé war selten unter 30 Meter lang! Es war knüppeldicke voll“, schwärmte Thomas Richter, „nur während des Festumzuges hatten wir etwas Ruhe.“

Der Festumzug begann um 13 Uhr in Vehlefanz. Von dort zogen die bunten Wagen, Traktoren und traditionell gekleideten Akteure nach Schwante und wieder zurück. Aus der Bevölkerung gab es 59 Gruppen, die etwas zum Festumzug beitrugen. Ohne jegliche Mühen zu sparen, waren Erntekronen geknüpft worden und das Thema des Erntedanks kreativ umgesetzt. „Das Wetter war super, die Leute waren gut drauf und die Akteure mehr als zufrieden“, resümierte Thomas Richter euphorisch.

Am Abend wurde zu einem Erntedank-Festball im Schloss Schwante eingeladen. 800 bis 1000 Besucher schwangen ausgelassen ihr Tanzbein.

Ebenfalls eine Freude für die Schwantener war die Ehrung der dreizehn-jährigen Kuh Natali für ihre besondere Milchleistung durch den Rinderzuchtverband und Landeskontrollverband des Landes Brandenburg. „Sie erreichte ihre 100000 Liter Milch in der 9 Laktation“, erklärte Herdenmanager Mario Brendige stolz.

Doch Natalie blieb nicht allein. Tina wurde am Sonnabend auf der Tierschau Westhavelland in Hakenberg vorgeführt, wurde Siegerin der Klasse Kühe mit höchster Lebensleistung und Reservesiegerin alter Kühe. Die zehn-jährige Tina soll nun auch im Oktober zur Landesverbandsschau in Paaren vorgestellt werden.

Während man noch glückselig in Erntefest-Erinnerungen schwelgt, stehen in der LSV Landwirtschafts GmbH weiterhin die Ernte und das Drillen an.

Montag wurde der dritte Schnitt Gras begonnen, der nun gehäckselt wurde und Silage für die Rinder werden soll. Nun wird der neue Häcksler von Krone umgebaut um die Maissilage vorzubereiten. „Frühreife Sorten mit höherer Energiedichte sind gut geeignet als Rinderfutter“, erklärt Thomas Richter, „etwas spätere Sorten kommen dann in die Biogasanlage.“ Sieben Leute sind mit dem Silage-Machen beschäftigt. Parallel dazu soll in der nächsten Woche noch der Weizen gedrillt werden. Diese Woche wurden bereits 220 Hektar mit Glyphosat gespritzt. „Das muss eine Woche wirken, danach kann der Boden bearbeitet werden und anschließend wird gedrillt“, berichtet Richter weiter.

Rike Daetz

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