• 2016
  • 06.04.
  • 2016.06.04.

Dünger im Boden, Furche gezogen

© Yvonne Brendicke

Nach dem Düngen werden die Flächen bearbeitet, um in wenigen Tagen mit dem Maislegen beginnen zu können.

Zum Einsatz kam dabei der  Mischdünger Baro Power, informiert Geschäftsführer Thomas Richter. „Dieser Mischdünger bietet den Vorteil,  damit Schwefel und Stickstoff in einer Gabe ausbringen zu können.“ Außerdem wurden rund 5 000 Kubikmeter Gärreste aus der hofeigenen Biogasanlage ausgebracht. Lediglich die Qualitätsgabe zu Weizen stand zu diesem Zeitpunkt noch aus, berichtet Geschäftsführer Thomas Richter. 

Neue Maschine zum Maislegen

Zwar hatten die Niederschläge in jüngster Zeit immer wieder einen Stopp der Bestellarbeiten bewirkt.  Dafür sind nun die Wasservorräte im Boden weitgehend aufgefüllt. Die trockene, warme Witterung am Wochenende sorgte dafür, dass nun die Flächen wieder befahrbar sind. Auf dem Grünland kommen Walze und Schleppe zum Einsatz,  der Acker wird für das Maislegen vorbereitet.  „Ich gehe davon aus, dass wir ab 11. April damit starten können“, meint  Richter.  Was im üblichen Zeitplan liegen dürfte, sofern keine Wettereskapaden dazwischen kommen. Fest steht aber, dass der Mais schneller als sonst in den Boden kommt. Denn das wird mittels der Legemaschine Horsch Maestro geschehen. Die pneumatische  Einzelkornsätechnik verfügt über eine Arbeitsbreite von neun Metern und damit über enorme Schlagkraft.  Der auch Dünger aufnehmende Zentraltank  ist so dimensioniert, dass mit einer Füllung 80 Hektar versorgt werden können.  „Da geht so richtig die Post ab“, meint der Geschäftsführer und schmunzelt. Die Neuanschaffung, in die das Schwantener Unternehmen gemeinsam mit dem Nachbarbetrieb in Eichstädt investiert hat, soll dieser Tage angeliefert werden. Wie Richter betont, geht es nicht nur darum, Kosten zu sparen, sondern auch einen effektiven Einsatz der innovativen Technik zu sichern.  „Es muss sich rechnen!“

Aus für die Sauenhaltung

Was leider aber nicht mehr für die Schweinehaltung im Betrieb gilt. Als regelrechte „Katastrophe“ bezeichnet der Geschäftsführer den aktuellen Preis von 1,31 Euro je Kilo. Deshalb ist nun beschlossene Sache, die Sauenhaltung in diesem Jahr einzustellen. Bis Mitte Mai werden die letzten Tiere noch besamt.  Eine mögliche Option besteht darin, künftig dann Ferkel zuzukaufen, um sie zu mästen. Es ist aber auch denkbar, den vor 16 Jahren errichteten und gut ausgestatteten Stall  mit 2 450 Sauenplätzen zu verpachten, erklärt Richter.  Die Gülle wolle man nach wie vor über die Biogasanlage verwerten.  „Wir haben es uns mit dieser Entscheidung gegen die Sauenhaltung nicht leicht gemacht. Aber an unserem Stallbauprojekt fürs Milchvieh  halten wir fest!“

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