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  • 06.11.
  • 2014.06.11.

Düngen und Planen

© Wolfgang Herklotz

Thomas Richter geht gemeinsam mit Yvonne Brendicke die Papiere nochmals durch.

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Auf dem  Schreibtisch liegen zahlreiche Unterlagen.  Es gibt sicherlich Spannenderes,  als über dem Papierkram zu sitzen, versichert Geschäftsführer Thomas Richter.  „Aber wenn  es um die gesamtbetriebliche Planung  für den Betrieb bis zum Jahre 2017 geht, muss man sich schon die Zeit dafür nehmen“,   meint Richter. Noch dazu, wenn in diesen Zeitraum der Bau des neuen Milchviehstalles fällt. Gemeinsam mit Buchhalterin Yvonne Brendicke sichtet der Geschäftsführer Zahlen, geht das mehrseitige Papier noch mal durch. Es gibt Aufschluss nicht nur über Kosten, Zinsen, Abschreibung und Tilgung für die millionenschwere Investition, sondern zieht  auch Konsequenzen für die Produktion. So gilt es den Futterbau auszuweiten, weil die Zahl der Milchkühe von derzeit 180 bis 2017 auf 270 erweitert werden soll. „Wir setzen dabei auf eigene Reproduktion, denn die gibt uns mehr Sicherheit “, erklärt der Geschäftsführer.  Da der Baubeginn für Frühjahr nächsten Jahres geplant ist und  eine Einstallung der Tiere nicht vor Herbst2015 möglich, wurde ein Stufenplan für die einzelnen Schritte im Betrieb erstellt.

Inzwischen sind die diesjährigen Feldarbeiten nahezu komplett abgeschlossen. Am Dienstag vergangener Woche wurde der Roggen auf den letzten Hektar gedrillt. Feuchtigkeit und die  milde Witterung der letzten Tage haben für eine gute Entwicklung des  Wintergetreides gesorgt. Anfang nächster Woche ist dann noch die Herbizidbehandlung gegen Unkräuter fällig. Auf dem Programm steht  außerdem noch die Stoppelbearbeitung auf einer Restfläche. Die Zeit wird zugleich genutzt, um die Ausläufe an beiden Ställen zu entmisten und den wertvollen Wirtschaftsdünger auszubringen. An diesem Donnerstag ist Uwe Dietrich mit dem Teleskoplader an der Dungplatte am Jungrinderstall im Einsatz, während Norbert Renn und René Bergling den Transport auf die am Autobahndreieck Havelland gelegenen  Flächen übernehmen.  Trotz der eher bescheidenen Bodenwertzahlen  waren  dort 84 Doppelzentner  Hybridroggen vom Hektar eingefahren worden. Fortsetzung folgt im nächsten Jahr? Darauf will sich Thomas Richter nicht festlegen lassen. „Aber wir arbeiten daran!“


Wolfgang Herklotz

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