• 2014
  • 28.08.
  • 2014.28.08.

Druschfrüchte sind vom Feld

© Thomas Richter

Am 23. August wurde der letzte Hektar Weizen geerntet. Foto: Thomas Richter

Der Mähdrusch 2014 ist Geschichte. Am vergangenen Sonnabend wurde der restliche Weizen vom Feld bei Schwante geholt, punkt 18.30 Uhr war Schluss. Damit ging eine doch recht  abwechslungsreiche  Raps- und Getreideernte zu Ende, resümiert   Thomas Richter. „Wir konnten Anfang Juli  ganz entspannt mit der Gerste beginnen, dann  bei hochsommerlichem Wetter zwölf Tage im Stück den Raps dreschen. Doch der August war durchwachsen, bescherte uns viel Regen und damit Ausfälle.  Den Weizen und Roggen haben wir dann auf 120 Hektar regelrecht vom Feld stehlen müssen. Zum Glück wurden wir dabei unterstützt, so durch  unseren Nachbarn in Kremmen.“  Die Erträge bei den einzelnen Kulturen liegen über dem Durchschnitt, die Qualitäten fallen jedoch unterschiedlich aus.  Der Weizen, von dem pro Hektar 77,3 Dezitonnen geborgen wurden,  kann aufgrund des zu geringen Proteingehaltes nur noch als Futtergetreide vermarktet werden. Anders der Raps (40 dt/ha), der einen Ölgehalt von 46 bis 47 % aufwies und damit bessere Preise erzielte. Diese geben aber insgesamt keinen Anlass zur Freude, meint Richter,  wenngleich sie durch die Erträge einigermaßen komprimiert werden.  „Unterm Strich können wir von einer guten Ernte sprechen. Es ist aufgegangen, was geplant war.“


Gegenwärtig laufen in Schwante die Vorbereitungsarbeiten für die Rapsbestellung auf 212 Hektar. Es werden über 4 000 Kubikmeter Gärreste ausgebracht, auf rund einem Drittel der  Fläche ist das bereits geschehen und das Saatbett zum Teil bereitet. Die Gärreste werden in zwei Schichten von 4 bis 13 Uhr und 13 bis 22 Uhr ausgebracht, für Sonnabend ist dann geplant, mit dem Drillen zu beginnen.  Die Bedingungen dafür sind gut, weil der Boden noch Feuchte enthält, obwohl es in den vergangenen Tagen nicht mehr geregnet hatte. Wenn alles klappt, könnte die Aussaat der Ölfrucht bis spätestens zum 3. September abgeschlossen sein. „Ein bisschen Regen vorm Drillen könnte aber nicht schaden“, meint Thomas Richter.  

Wolfgang Herklotz

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