• 2013
  • 29.01.
  • 2013.29.01.

Zufriedenstellende Rübenernte

Kirsten Wilzki und Feldbauleiter Björn Küstermann, der auch Mitglied im Vorstand des Zuckerrübenanbauerverbandes Könnern e.V. ist, besuchten die heutige Winterveranstaltung in der Zuckerfabrik der Pfeifer & Langen KG in Könnern für ihre Anbauregion. Diese umfasst neben den rechts der Saale liegenden Teilen des ehemaligen Saalkreises und des Altkreis Bernburg die Altkreise Bitterfeld und Köthen. „614 dt/ha reine Rüben stehen für die Region im Mittel zu Buche“, berichtete Kirsten Wilzki. Mit einem Rübenertrag von 812 dt/ha, umgerechnet auf 16 % Basiszuckergehalt bzw. einem Zuckerertrag von durchschnittlich 11,5 t/ha stehe man in Krosigk ebenfalls gut da. Der regionale Mittelwert liege mit 11,9 t/ha Zucker nur knapp darüber. „Wir hatten zwischen den Schlägen relativ große Differenzen in den Ergebnissen.“

Positiv empfand Kirsten Wilzki die fachlichen Erläuterungen auf der Fachtagung zu den Rübengeldabrechnungen, die auf den ersten Blick immer sehr kompliziert erscheinen. Erstaunt war die Feldbauverantwortliche über das Ausmaß der Fraßschäden durch Mäuse auch bei den Hackfrüchten: Bei etwa drei Viertel der von den Anbaubetrieben angelieferten Fuhren seien angenagte Rübenkörper gefunden worden, hieß es auf der Versammlung.

Im Landgut zieht nun langsam auch wieder Leben in jene Betriebsstätten ein, die nicht der Schafhaltung zuzuordnen sind. Auf dem Technikstützpunkt in Kaltenmark beginnen in der kommenden Woche zwei, drei Traktoristen damit, die Technik auf Vordermann zu bringen. So sind etwa bei den Bodenbearbeitungsgeräten verschlissene Arbeitswerkzeuge auszutauschen. In den letzten Tagen war auf dem Technikhof eine Recyclingfirma dabei, bei Abbrucharbeiten im Agrarunternehmen angefallenen Betonschutt aufzuarbeiten.

Und auch im Getreidelager in Kaltenmark wird ab Anfang Februar wieder Fahrzeugverkehr aufkommen. „Dann soll die Vermarktung des eingelagerten Korns fortgesetzt werden“, erklärt Feldbauchef Björn Küstermann. Konkret geht es um eine Lieferung von A-Weizen an die Saalemühle in Alsleben. Den Winterweizen aus einer Silozelle, etwa 1.400 Tonnen, hat das Landgut bereits im alten Jahr verkauft. Zwei weitere Silozellen mit Winterweizen und eine mit Durum liegen noch auf Lager.

Wann es auf den Feldern weitergeht, ist derzeit noch nicht absehbar. Als erste Kultur im neuen Jahr soll, sobald die Flächen befahrbar sind, Sommerdurum in die Erde kommen. „Eine erste Charge Saatgut haben wir bereits erhalten“, sagt Kirsten Wilzki.

Mit dem bisherigen Verlauf des Winters zeigten sich die beiden Diplomagraringenieure zufrieden. Es gab keinen Kahlfrost, der den Feldkulturen hätte schaden können, und die Bodenwasservorräte sind ein Stück weit aufgefüllt.

 

 

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