• 2013
  • 30.10.
  • 2013.30.10.

Wintersaaten sind im Boden

Winterweizen wird gedrillt

Weizendrillen

Mitte voriger Woche hat Landwirt Frank Aschenbach den letzten Winterweizen auf Flächen des Landgutes Krosigk gedrillt.

Bildgalerie: Wintersaaten sind im Boden


Mit anderthalb Wochen Verzug wurde Mitte vergangener Woche im Landgut Krosigk der letzte Winterweizen gedrillt. Wiederkehrende Regenschauer hatten zwischen dem 10. und 20. Oktober für eine Zwangspause gesorgt. „Das Warten hat sich gelohnt. Wir hatten vorige Woche noch einmal beste Bedingungen für die Aussaat“, ist Feldbauleiter Björn Küstermann zufrieden. Knapp 2.100 ha Winterungen wurden in den letzten Wochen in den Boden gebracht, darunter rund 1.210 ha Weizen, gut 300 ha Gerste und 580 ha Raps. „Die Bestände haben sich gut entwickelt“, bilanziert er.

 

Pflanzenschutzmaßnahmen zur Unkrautbekämpfung

Bis Mitte dieser Woche und in der nächsten Woche werden in den Winterweizenbeständen noch Pflanzenschutzmaßnahmen zur Unkrautbekämpfung durchgeführt. Die übrigen Herbstarbeiten sind auch fast geschafft, etwa das Dungstreuen und die „Herbstfurche“. Auf den gerodeten Rübenäckern, die im zeitigen Frühjahr mit Durum bestellt werden sollen, und auf den Weizenflächen, auf denen zur Ernte 2014 Zuckerrüben wachsen werden – jeweils rund 200 ha –,  drehte Bernd Teuscher zuletzt mit dem großen John Deere-Knicklenkerschlepper und dem Schwergrubber Tiger von Horsch seine Runden. Zirka 25 cm tief wird die Ackerkrume bearbeitet. „Maximal drei Tage hat Bernd hiermit noch zu tun“, schätzte Küstermann am Dienstag ein. Im Frühjahr werde dann unmittelbar vor dem Drillen nur noch ein Arbeitsgang mit dem Kompaktor von Lemken zur Saatbettbereitung durchgeführt. Auf den nächstjährigen Zuckerrüben- und Durumanbauflächen erfolgte zudem die Grunddüngung, vorrangig mit Phosphor.

 

Zuckergehalt über dem Durchschnitt

Auch die Hälfte der Zuckerrübenfläche ist im Landgut Krosigk mittlerweile gerodet. Der Rübenertrag auf den zuerst geernteten rund 100 ha ist mit durchschnittlich etwa 520 dt/ha eher durchwachsen. „Da ist noch Hoffnung auf mehr für die restlichen Flächen“, hofft Feldbauleiter Küstermann noch auf Ertragszuwachs. Beim Zuckergehalt liegt das Landgut Krosigk derzeit mit im Mittel 18,1 % sogar über dem Durchschnittswert der Diamant-Zuckerfabrik Könnern. In der kommenden Woche ist im Betrieb ein weiterer Rodetermin geplant. Die Rübenernte übernimmt der Agrarservice Heller aus Reppichau in Lohnarbeit. „Wir wollen die Rübenernte nach Möglichkeit bis Mitte November abschließen, um Strukturschäden auf den Böden zu vermeiden und die Herbstfurche danach noch unter ordentlichen Bedingungen durchführen zu können“, blickt Küstermann bereits auf den Abschluss der Feldarbeiten.

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