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  • 2012.10.12.

Proben für das Krippenspiel

Das Landgut Krosigk lädt in diesem Jahr zum fünften Mal gemeinsam mit der evangelischen Kirchgemeinde des Ortes an Heiligabend um 16 Uhr zum Gottesdienst mit Krippenspiel in den Schafstall des Agrarbetriebes auf dem Hof im Nauendorfer Weg ein. In den vergangenen Jahren waren jeweils mehrere Hundert Besucher der Einladung gefolgt. „Und auch diesmal rechnen wir wieder mit einem solchen Ansturm“, sagt Geschäftsführer Thomas Prüfer.

Vorbereitung und Organisation im Stall liegen in den Händen der Familie Winz, deren Männer – Vater Martin und die Söhne Christian und Michael - die Schafe der Agrar GmbH betreuen. Das Üben mit den Kindern für das Krippenspiel hat in bewährter Weise Kirsten Wilzki gemeinsam mit ihrem Ehemann Christoph übernommen. Am 30. November fand die erste Probe im Bürogebäude statt. Am vergangenen Freitag wurde erstmals im Stall geübt, wo am 21. Dezember auch die Generalprobe in Kostümen mit allen jugendlichen 22 Akteuren – vom Kindergartensteppke bis zum Zehntklässler aus Krosigk und Umgebung - über die Bühne gehen wird.

Zu sehen geben wird es für die Gottesdienstbesucher eine klassische Szene aus der Weihnachtsgeschichte – mit Josef, Maria und dem Christuskind, den drei Weisen aus dem Morgenland, einem Wirt mit seiner Frau sowie vielen Engeln und Hirten. Mehr will Kirsten Wilzki indes noch nicht verraten. Nur soviel noch: Das Duo „Salon Pernod“ wird diesmal den Gottesdienst mit Akkordeon und Gitarre musikalisch begleiten.

Im großen Stall haben inzwischen auch die Schafe des Betriebes Einzug gehalten. Als letzte Herde kehrten am Nikolaustag die von Jungschäfermeister Christian Winz betreuten Tiere in den heimatlichen Stall zurück. Sie waren, wie auch die Herden von Vater Martin und Bruder Michael, in den vergangenen Tagen und Wochen etappenweise von den Weideflächen an ihre Winterquartiere in Krosigk und Kösseln  herangeführt worden.

Am Samstag erblickte im Krosigker Schafstall zudem ein kleines Eselhengstfohlen das Licht der Welt. Der Betrieb hat die Grautiere eigens für diese Veranstaltung angeschafft. Die kleine Herde umfasst derzeit zwei Stuten und zwei Jungesel sowie eben jenes Neugeborene. Die Esel haben indes auch in der übrigen Zeit des Jahres ihre Aufgaben. Die Lasttiere tragen zum Beispiel in unwegsamem Weidegelände die Elektro-Weidezäune an ihren Einsatzort und tun insbesondere in der Herde mit den Jungschafen als „Wächter“ ihren Dienst. In den nächsten Tagen sollen die Schafe noch turnusmäßig geschoren werden. So sind auch sie schmuck, wenn am Heiligen Abend die Gäste kommen.

 

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