• 2012
  • 06.08.
  • 2012.06.08.

Parallel zur Ernte viel zu tun

„ Bergfest“ beim Mähdrusch war im Landgut Krosigk bereits Anfang voriger Woche. Von den rund 2.400 ha Getreide und Raps, darunter allein gut 1.300 ha Winterweizen, sind heute inzwischen zwei Drittel vom Feld. Etwa sechs bis sieben volle Druschtage werden noch benötigt, dann ist die gesamte Ernte unter Dach und Fach.

Parallel zu den Erntearbeiten gab und gibt es im Betrieb aber auch eine Menge anderes zu tun, berichtete Kirsten Wilzki, die im Unternehmen mitverantwortlich für den Pflanzenbau ist. So wurde von zirka 100 ha Weizenfläche mit eigener Technik das Stroh geborgen und daraus rund 1.800 Quaderballen gepresst. Etwa 1.200 Ballen Stroh benötigt das Landgut für seine Schafhaltung und den Pferdehof selbst. Auf weiteren zirka 300 ha Fläche ließ man das Stroh liegen, das ein Lohnunternehmer mit eigener Technik bergen wird.

Für die Schafe und Pferde bereiteten die Mitarbeiter des Agrarbetriebes in der vergangenen Woche zudem noch einmal Heu. Auf dem Mühlberg und einer weiteren Fläche wurde der Aufwuchs von zusammen etwa 15 ha Ackergras gemäht, getrocknet und ebenfalls gepresst.

Bernd Teuscher ist derweil mit seinem John-Deere 9630 (der Knicklenker ist der größte Schlepper im Betrieb) und einer 12-m-Kurzscheibenegge von Väderstad dem Mähdrescherkomplex dicht auf den Fersen. Der Traktorist erledigt den Stoppelsturz bzw. in einem zweiten Arbeitsgang mit einem Horsch-Tiefengrubber die tiefe Bodenbearbeitung. „Wir gehen auf über 20 cm Arbeitstiefe wegen der Feldmausbefalls“, sagte Feldbauleiter Björn Küstermann. Auf den Wintergerstenflächen, auf denen demnächst Raps gesät werden soll, ist der Boden schon zweimal bearbeitet. Unter der Woche soll hier noch Gülle ausgebracht werden. „Mit dem Arbeitsgang zur Einarbeitung des organischen Düngers wird dann gleichzeitig das Saatbett für die Ölfrucht bereitet“, erklärt Küstermann.

 

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